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Nachrichten aus Sport aus der Region - Region im Blick

1:3 Niederlage des Staufener SC im Pokalspiel gegen Sexau

Spielerische Vorteile der Gäste machten den Unterschied

Sexau setzte auf die 2:1 und 1:2 - Resultate in den Parallelspielen am Sonntagabend  noch ein Tor drauf: 3:1 hieß es am Ende für die Gäste bei einem alles in allem verdienten Sieg .

Vielleicht ein bißchen zu lässig, nicht ganz so konzentriert wie sonst wirkte der A-Klasse Vertreter an diesem Abend. Vielleicht war man etwas überheblich geworden nach dem hohen Sieg in Achkarren, vielleicht war es auch - oder mal wieder - die Hitze. Staufen ging durch einen fein zu Ende gespielten Konter  nach 14 Minuten durch Jos Armbruster in Führung. Sexau suchte da noch seine Erfolgsspur beim Passspiel in der eigenen Hälfte. Doch die Gäste ließen sich durch die Führung der Hausherren nicht beeindrucken. Sie wussten um ihre Qualität, die sie mehr und mehr auf den Rasen brachten. Insbesondere die beiden Spitzen Frankus und Kassassir gewannen immer öfter ihre Zweikämpfe und näherten sich schon bald dem Ausgleich an, der dann auch prompt durch Frankus in der 28 Minute fiel nach uneigennützigem Zuspiel von Kassassir. Das schönste Tor des Tages fiel dann in der 43. Minute, ebenfalls durch Frankus. Benedikt Kopp hatte zwei Gegenspieler an der Grundlinie stehen gelassen und passte flach zurück zu Frankus, der nur noch einschieben brauchte.

Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte Kassassir auf 3:1 für Sexau und der Drops schien gelutscht. Doch Staufen ließ sich nicht hängen und versuchte immer wieder sich durch Konter zu befreien, die auch ohne weiteres zum Torerfolg hätten führen können bei etwas mehr Schussglück. Doch der Sexauer Goalie Schmitz hielt alles was noch auf den Sexauer Kasten kam. Viel mehr zu tun hatte sein Gegenüber Sebastian Bühler bei dem Dauerbeschuss durch die Sexauer Stürmer. Er avancierte zum besten Spieler des Staufener SC mit seinen Paraden. Viele der Sexauer Chancen landeten so beim Staufener Torwart, oder wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Das Ergebnis hätte auch höher ausfallen können, es blieb aber zuletzt beim Sieg der Gäste. 

"Schade, dass wir nicht noch das Anschlusstor gemacht haben," resümierte Heimtrainer Uwe Wassmer, "dann wäre es nochmal spannend geworden."  Er anerkannte eine gewisse Überlegenheit der Gäste, die jedoch in der zweiten Hälfte nicht so deutlich zum Tragen gekommen sei.

Gästetrainer Ketterer sah gewisse Defizite bei seiner Mannschaft, insbesondere beim Zurückarbeiten des Mittelfelds und Sturms bei gegnerischen Angriffen. "Hier haben wir ein wenig geschlampt." Dennoch sei es ein verdienter Sieg, der vielleicht um ein oder zwei Tore höher hätte ausfallen können. Er hoffe, dass die Auslosung wieder mal ein Heimspiel für Sexau brächte und man nicht wieder in die Peripherie des Freiburger Bezirks fahren müsse.

Text: Peer Millauer / Fussballlclub Sexau e.V.

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