Endress+Hauser zeichnet Erfinderinnen und Erfinder beim Innovatorentreffen 2026 aus
294 Patentanmeldungen und 41 neue Produkte im Jahr 2025
Beim Innovatorentreffen 2026 in Basel hat Endress+Hauser die Erfinderinnen und Erfinder des Unternehmens geehrt. 294 Erstanmeldungen bei Patentämtern weltweit im vergangenen Jahr, 41 neue Produkte sowie Ausgaben von 281,4 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung unterstreichen die Innovationskraft des Unternehmens.

Endress+Hauser ehrt seine Erfinderinnen und Erfinder beim Innovatorentreffen 2026 in Basel, Schweiz
Insgesamt schützen mehr als 9.400 aktive Patente und Anmeldungen das geistige Eigentum des Unternehmens.
Mit dem Innovatorentreffen würdigt Endress+Hauser jährlich die Menschen hinter der Innovationsleistung. Entwicklerinnen und Entwickler der Firmengruppe, die an Patentanmeldungen beteiligt waren, kommen zusammen, um sich auszutauschen und besondere Erfindungen zu präsentieren. „Das Innovatorentreffen macht sichtbar, wie viel Know-how, Kreativität, Teamarbeit und Ausdauer in unseren Produkten steckt“, sagt Dr. Mirko Lehmann, Chief Technology Officer der Endress+Hauser Gruppe.
25 Jahre Innovatorentreffen: Kontinuität und neue Impulse
Das erste Innovatorentreffen fand im Juli 2001 statt. Nach der pandemiebedingten Pause im Jahr 2020 wurde es 2026 zum 25. Mal ausgerichtet. Von den 101 Innovatoren des ersten Treffens sind heute noch 35 im Unternehmen tätig. 15 von ihnen haben auch 2025 erneut Patente angemeldet. Gleichzeitig verzeichnete Endress+Hauser im vergangenen Jahr 89 Erfinderinnen und Erfinder, die erstmals an einer Patentanmeldung beteiligt waren.
„Unsere Innovationskraft lebt vom Zusammenspiel erfahrener und neuer Erfinderinnen und Erfinder. Die langfristige Orientierung und die wertebasierte Kultur von Endress+Hauser schaffen ein Umfeld, in dem Erfahrung weitergegeben wird und neue Ideen wachsen können“, sagt Dr. Christine Koslowski, Direktorin Intellectual Property Rights bei Endress+Hauser.

Beim jährlichen Innovatorentreffen zeigen die Erfinderinnen und Erfinder der Endress+Hauser Gruppe ihre Entwicklungen.
Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung
Endress+Hauser investierte im letzten Jahr 281,4 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies entspricht 7,0 Prozent des Umsatzes. Die im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunkene Quote ist auf buchhalterische Effekte im Zusammenhang mit der Übernahme des Gasinstrumentierungsgeschäfts von Endress+Hauser SICK zurückzuführen. Mehr als 1.300 Mitarbeitende sind bei Endress+Hauser ausschließlich in Forschung und Entwicklung tätig und arbeiten an neuen Lösungen für Kunden in verschiedenen Branchen.
Innovation für mehr Nachhaltigkeit
Die Innovationsarbeit von Endress+Hauser zielt darauf ab, industrielle Prozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Neben der Produktentwicklung umfasst sie auch Verbesserungen in Produktion, Logistik, IT und Administration. Der 2025 eingeführte interne Ecodesign & Circularity Award zeichnet Lösungen aus, die ökologische Aspekte, Ressourceneffizienz und technischen Nutzen kombinieren.

Dr. Mirko Lehmann, Chief Technology Officer der Endress+Hauser Gruppe und Dr. Christine Koslowski, Direktorin Intellectual Property Rights bei Endress+Hauser.
Mit der Digitalisierung der Messtechnik gewinnen Firmware, Konnektivität und die Integrationsfähigkeit der Instrumente an Bedeutung. Ergänzend entwickelt das Unternehmen softwarebasierte Lösungen und Services, darunter auch Cloud‑Anwendungen und Ansätze mit Künstlicher Intelligenz. Ein weiterer Schwerpunkt der Innovationstätigkeit liegt im Bereich der Analyse und Messung von Stoffeigenschaften.


