Wasser- und Energieeffizienz sowie Rechtsrahmen im Fokus
EU-Kommissarin Jessika Roswall besucht Hansgrohe
Wie lassen sich Europas Wasser- und Klimaziele konkret umsetzen – im Alltag und in der Industrie? Diese Frage stand im Zentrum des Besuchs von Jessika Roswall bei der Hansgrohe Group in Schiltach. Die EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft erhielt in der Aquademie, der Strahlforschung und in der Produktion Einblicke in die Entwicklung und Fertigung effizienter Lösungen für Bad und Küche – und deren Potenzial für eine breite Nutzung in Europa.

Die EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall, informierte sich bei Hansgrohe über Technologien zur Steigerung der Wasser- und Ressourceneffizienz bei Produkten und in der Produktion. v.l.: Hansgrohe CEO Hans-Jürgen Kalmbach, Kommissarin Jessika Roswall und Frank Semling, COO der Hansgrohe Group.
Wasser und Energie: größter Hebel im Haushalt
Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf dem Zusammenspiel von Wasser- und Energieeffizienz. In der Strahlforschung zeigte Hansgrohe, wie sich der Wasserverbrauch bei Armaturen und Brausen gezielt reduzieren lässt – bei gleichbleibendem Komfort.
So lassen sich etwa mit der EcoSmart+ Technologie bis zu 60 Prozent Wasser und Energie einsparen.[1] Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie voran: Bis 2030 soll das gesamte wasserführende Produktportfolio mit entsprechenden Effizienztechnologien ausgestattet sein.[2] Zudem führt ein geringerer Warmwasserverbrauch auch zu einem niedrigeren Energieverbrauch und leistet damit einen Beitrag zur Klimaschonung. „Die Hansgrohe Group zeigt, dass Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen. Als EU-Kommissarin setze ich mich dafür ein, einen regulatorischen Rahmen zu gestalten, der ressourceneffizienten Produkten zum Markterfolg verhilft“, so Jessika Roswall. „Entscheidend ist, dass sich solche Lösungen skalieren lassen und im Alltag breite Anwendung finden.“
Effizienz in Produkten und Produktion
Auch die industrielle Umsetzung nachhaltiger Prozesse stand im Mittelpunkt. Bei der Besichtigung des Produktionsstandorts in Schiltach wurde deutlich, wie Hansgrohe auf Langlebigkeit, Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit setzt. Das Unternehmen betreibt ein umfassendes Wassermanagement mit Kreislaufführung und Aufbereitung und reduziert gezielt Emissionen in Luft und Wasser. Der Ansatz geht über Einzelmaßnahmen hinaus: Nachhaltigkeit wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt – von langlebigeren und reparierbaren Produkten über plastikfreie Verpackungen bis hin zu Materialien mit möglichst geringer Umweltwirkung.
Industrie als Partner der Politik
In den Austausch mit der EU-Kommissarin brachte Hansgrohe konkrete Erfahrungen aus der Produktentwicklung und Marktumsetzung ein. Ziel des Engagements ist eine Regulierung, die Innovation ermöglicht, Klarheit schafft und praktikabel in der Umsetzbarkeit bleibt. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit basiert auf Innovationen, die nachhaltiges Handeln für Verbraucher attraktiv machen“, so Hans Jürgen Kalmbach, CEO der Hansgrohe Group. „Gleichzeitig tragen wir mit unseren Effizienztechnologien zum Erreichen der europäischen Ziele für Wasser und Klima bei. Wir freuen uns über das Interesse an unseren Lösungen und bedanken uns bei EU-Kommissarin Roswall für den konstruktiven Austausch.“ Die Nachhaltigkeitsleistung der Hansgrohe Group ist extern bestätigt. Das Unternehmen erhielt erneut die EcoVadis-Platinmedaille und zählt damit zu den besten ein Prozent weltweit. Zudem verbesserte sich das CDP-Rating von B auf A-. Weitere Informationen liefert der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht unter
https://assets.hansgrohe.com/celum/web/Hansgrohe-Group-Nachhaltigkeitsbericht-DE.pdf


