Zum Hauptinhalt springen
Nachrichten aus Region meets Business

Schwarzwaldmilch-Gruppe erreicht im Jahr 2025 erstmals einen Umsatz von mehr als 270 Millionen Euro

Molkerei wächst und baut das Portfolio im Jahr 2026 durch die Übernahme der Käserei Bauhofer weiter aus

Freiburg, 17.06.2026. Während das deutsche Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr stagnierte und der Milchmarkt Ende 2025 massiven Turbulenzen ausgesetzt war, konnte die Schwarzwaldmilch-Gruppe den Umsatz erneut steigern.

Heinz Kaiser (Geschäftsleiter Landwirtschaft/Produktion/Logistik) Markus Kaiser (Aufsichtsratsvorsitzender) Andreas Schneider (Geschäftsführer) Jens Müller (Geschäftsleiter Vertrieb/Marketing) Björn Beckmann (Geschäftsleiter Finanzen/Verwaltung)

Die Grundlage dafür bildete das Markensortiment des Freiburger Unternehmens – hier war sowohl im Umsatz als auch im Absatz ein Wachstum zu verzeichnen. Ein wichtiger Schritt, um diesen strategiekonformen Weg der positiven Markenentwicklung weiterzugehen, erfolgte zu Beginn des Jahres 2026: Seitdem ist die Käserei Bauhofer aus dem württembergischen Allgäu Teil der Schwarzwaldmilch-Gruppe.

Wachstum und Marktführerschaft in der Marke
Das Markensortiment der Schwarzwaldmilch-Gruppe konnte strategiekonform ein deutliches Umsatzwachstum von 12 Prozent verzeichnen. Die Umsatzzuwächse der Markenlinien sind vor allem auf das Wachstum der Linien Schwarzwaldmilch Protein (+106 Prozent) und BIO Heumilch (+20 Prozent) sowie auf die Marke LAC lactosefrei (+9 Prozent) und die Markenlizenz Landliebe (+10 Prozent) zurückzuführen. Analog dazu wuchs auch der Absatz über alle Markensortimente hinweg.

„In einem hart umkämpften Markt als mittelständische Molkerei zu bestehen ist herausfordernd, ein nachhaltiges Umsatz- und Absatzwachstum zu erzielen ungleich schwieriger. Das zeigt, dass unsere Marken und Produkte ein hohes Vertrauen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern genießen,“ so Andreas Schneider, Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch-Gruppe.

Laut Nielsen Marktforschungszahlen* ist Schwarzwaldmilch u.a. im Segment Bio-Trinkmilch Marktführer in Deutschland unter den Herstellermarken. Darüber hinaus ist Schwarzwaldmilch im Segment Weide-Trinkmilch die Nummer Eins unter den Markenherstellern. In der Kategorie Weiße Linie lactosefrei ist die Freiburger Molkerei in Deutschland unter den Herstellern lactosefreier Marken-Milchprodukte mit der Marke LAC lactosefrei weiterhin Marktführer in der gesamten Kategorie Weiße Linie lactosefrei. Außerdem ist Schwarzwaldmilch im wichtigen Wachstumssegment Protein bundesweit Marktführer in der Kategorie Protein Trinkmilch.

Der Exportanteil am Gesamtumsatz der Schwarzwaldmilch-Gruppe lag 2025 bei gut 11 Prozent. Wobei mehr als die Hälfte des Exportumsatzes durch den Standort Offenburg erzielt wurde. Der Umsatz am Standort Offenburg blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil. Mit allen Facetten ergibt sich für das Jahr 2025 für die Schwarzwaldmilch-Gruppe ein Umsatz von 271,4 Mio. Euro, was ein Anstieg um mehr als 10 Mio. Euro bzw. von gut 4 Prozent bedeutet.

Investitionen und Milchauszahlungspreis
Als zukunftsgewandte Molkerei setzt Schwarzwaldmilch bereits seit vielen Jahren Erhaltungs- und Neuinvestitionen um. Dementsprechend wurden auch im vergangenen Jahr wiederrum knapp 9 Mio. Euro an den Standorten Freiburg und Offenburg investiert. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei 56,3 Prozent. Im Jahr 2025 wurden 261,8 Mio. kg Milch angeliefert – der durchschnittliche Milchauszahlungspreis lag für konventionelle Milch bei brutto 57,45 ct/kg (inkl. aller Zuschläge, bei 7,8 % USt.) bzw. für Biomilch bei 70,00 ct/kg (inkl. aller Zuschläge, bei 7,8 % USt.).

„Das vergangene Jahr war bis in den Herbst hinein geprägt von einem gewissen Maß an Stabilität. Im Herbst und Winter war die Milchanlieferung im Vergleich zum Vorjahr deutschlandweit und auch bei unserer Molkerei wesentlich höher als prognostiziert, was innerhalb kürzester Zeit zu einem massiven Preisverfall für den Rohstoff Milch gesorgt hat. Weiterhin sind die Produktionskosten, u.a. in den Bereichen Logistik und Packmaterial angestiegen. Das hat in der Kombination mit den deutlich höheren Milchmengen dazu geführt, dass das wirtschaftliche Ergebnis unter starkem Ertragsdruck stand. Gleichwohl hat sich in dieser Situation wiederum die Resilienz unserer Unternehmensgruppe gezeigt, deren Grundlage die wertschöpfenden Marken und die Diversifikation sind“, so Andreas Schneider.

Übernahme der Käserei Bauhofer
Die Diversifikation des Geschäftsmodells wurde Anfang des Jahres 2026 durch die Erweiterung der Schwarzwaldmilch-Gruppe um die Käserei Bauhofer noch weiter vorangetrieben. Die Käserei Bauhofer hat ihren Sitz in Bodnegg im württembergischen Allgäu und steht mit Allgäuer Emmentaler, Bergkäse und Schnittkäse für traditionelle Spezialitäten und handwerkliches Können. Damit verfügt die Schwarzwaldmilch-Gruppe nun über drei Standorte – Freiburg, Offenburg sowie Bodnegg, die für ein robustes Portfolio stehen, mit dem man für unterschiedliche Marktgegebenheiten gewappnet ist und nachhaltiges Wachstum, im Sinne der adäquaten Veredelung des kostbaren Rohstoffs Milch, erzielen möchte.

* Nielsen: LEH+DM, Weiße Linie inkl. Butter, Absatz, 2025
Text/Bild: Schwarzwaldmilch

Auch interessant:

Anzeige

Anzeige