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Nachrichten aus Schwarzwald

Einsatzreiches Wochenende im Schwarzwald

Die Bergwacht Schwarzwald war zwischen dem 9. – 12. Juli 2026 bei insgesamt 27 Einsätzen gefordert. Bei einem Sucheinsatz am Donnerstag, 9. Juli, waren insgesamt 54 Einsatzkräfte dabei.

Sucheinsatz Bärental

Bergwacht Schwarzwald e.V.

Sucheinsatz im Bereich Bärental/Titisee

Am Donnerstag, 9. Juli 2026, wurde die Bergwacht Schwarzwald von der Polizei zu einem Sucheinsatz im Bereich Bärental /Titisee hinzugezogen. Eine 67-jährige Frau wurde seit Mittwoch vermisst; eine hilflose Lage konnte nicht ausgeschlossen werden.

Die Bergwacht Schwarzwald beteiligte sich mit 54 Einsatzkräften aus zehn Bergwacht-Ortsgruppen von 10:30 Uhr bis 22:00 Uhr an der Suche. Dabei legten die Einsatzkräfte auf einer rund 600 Hektar großen Suchfläche insgesamt etwa 550 Kilometer zurück. Gesucht wurde mit Fußtrupps, per All Terrain Vehicles (ATV) sowie einer Drohne. Die Vermisste konnte an diesem Tag nicht gefunden werden, tauchte jedoch glücklicherweise am darauffolgenden Tag wieder wohlbehalten auf.

Einsatz an der Rollerstrecke am Schauinsland

Am Samstag, 11. Juli 2026, wurde die Bergwacht Notschrei am Nachmittag zu der Rollerstrecke am Schauinsland alarmiert. Dort hatte sich eine Rollerfahrerin am Bein verletzt und musste notfallmedizinisch versorgt werden. Anschließend transportierten die Einsatzkräfte die Patientin per Gebirgstrage rund 200 Meter durch den Wald bis an die nächstgelegene Straße, wo sie an den Rettungswagen übergeben wurde.

Zwei Einsätze an der Downhillstrecke Todtnau

Am Samstagnachmittag kam es außerdem zu zwei Unfällen an der Downhillstrecke in Todtnau. Ein Mountainbiker hatte sich bei einem Sturz mehrere Verletzungen zugezogen und wurde von den Bergretterinnen und Bergrettern der Bergwacht Todtnau auf der Strecke notfallmedizinisch versorgt. Anschließend wurde er an den Rettungswagen übergeben.

Parallel ereignete sich ein weiterer Sturz. Der Patient hatte sich am Arm verletzt und wurde von den Einsatzkräften der Bergwachten Schönau und Notschrei versorgt. Anschließend transportierten sie ihn mittels Gebirgstrage unter Seilsicherung aus dem Gelände bis zu einem Forstweg, wo er an den Rettungswagen übergeben werden konnte. Der anspruchsvolle Transport im steilen Gelände dauerte rund 25 Minuten.

Einsätze für gestürzte Wanderinnen im Nordschwarzwald

Die Bergretterinnen und Bergretter der Bergwacht Karlsruhe wurden am Sonntag, 12. Juli 2026, gegen Mittag zunächst zu einer gestürzten Wanderin alarmiert, die auf dem Luchspfad im Nationalpark Schwarzwald unterwegs war. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung transportierten die Einsatzkräfte die Patientin mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Baden-Baden mittels Gebirgstrage etwa 100 Meter bis zum nächsten Waldweg. Von dort wurde sie mit dem Bergrettungsfahrzeug einen Kilometer durch den Wald bis zur B500 gebracht und an den Rettungswagen übergeben.

Am Nachmittag folgte die nächste Alarmierung: Eine Wanderin war in der Nähe der Kohlbergwiese unterhalb des Plättigs gestürzt und hatte sich verletzt. Nach der notfallmedizinischen Versorgung folgte der Transport mit der Gebirgstrag über etwa 450 Meter durch steiles Gelände bis zu einem Forstweg. Dort konnte die Patientin an den straßengebundenen Rettungsdienst übergeben werden. Ebenfalls im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Bühl.

Quelle: Bergwacht Schwarzwald e.V.

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