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Nachrichten aus Ortenau

Ausstellungseröffnung „Art-Spectrum 2026: Klang der Heimat“

Elf Kunstschaffende zeigen ihre Arbeiten bis 6. September in der Städtischen Galerie Oberkirch

Seit Sonntag, 26. Juli, zeigt der Kunstverein Oberkirch e.V. in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus die Ausstellung „Art-Spectrum 2026: Klang der Heimat“. 

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Art-Spectrum 2026: Klang der Heimat“ (v. l. n. r.): Heinrich Sauer, Hermann Busam, Hedwig Schweiger, Katharina Adelmann, Atidja Shakirovska, Bärbel Sekinger, Moni Schwarz, Franz Schweiger, Astrid Nippert, Vorsitzende des Kunstvereins Oberkirch, Ilona Wälde, Dietrich Weisenborn und Bürgermeister Christoph Lipps.

Foto: Stadt Oberkirch

Mitten im Oberkircher Heimattage-Jahr setzen sich elf Künstlerinnen und Künstler in der neunten Auflage der Ausstellungsreihe mit der Frage auseinander, was Heimat für sie persönlich bedeutet und welchen Klang sie mit ihr verbinden. Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 6. September, zu sehen.

Musikalisch begleitet von Emma Sauer, Elias Vogt und Maja Riexinger sowie ihrem Lehrer Klaus Leopold von der Musik- und Kunstschule Achern-Oberkirch eröffnete Bürgermeister Christoph Lipps die Ausstellung am Samstag, 25. Juli. „Heimat ist weit mehr als ein Ort auf der Landkarte. Sie zeigt sich in Landschaften, vor allem aber in den Erinnerungen, die wir mit ihnen verbinden“, führte Lipps in das Thema der Ausstellung ein. Zugleich dankte er der Vorsitzenden Astrid Nippert, dem Vorstandsteam des Kunstvereins sowie allen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung. Ihr Engagement bereichere das Oberkircher Kulturleben auch im Heimattage-Jahr um einen besonderen Akzent. „Heimat lebt von den Menschen, die sie mit ihrer Kreativität und ihrem Engagement immer wieder neu gestalten. Die heutige Ausstellung ist dafür das beste Beispiel“, hob Lipps hervor.

Die Vorsitzende des Kunstvereins, Astrid Nippert, erläuterte, dass für den Verein von Beginn an feststand, sich an den Oberkircher Heimattagen zu beteiligen. Bei der Vorbereitung sei rasch deutlich geworden, dass Heimat weit über die Darstellung eines Ortes hinausreiche. Aus diesem Gedanken entstand der Ausstellungstitel „Klang der Heimat“. „Orte, Menschen und Begegnungen sind mit Erinnerungen und Gefühlen verbunden und diese werden oft durch Klänge geweckt“, sagte Nippert. Der Kunstverein habe in der Galerie im Alten Rathaus inzwischen selbst eine Heimat gefunden.

Über die Ausstellung
Ausgangspunkt der Ausstellung sind Fragen nach Orten, Menschen und Erinnerungen, die Heimat prägen. Zugleich richtet sie den Blick auf deren akustische Dimension. Für manche ist Heimat mit Geräuschen verbunden, für andere mit Tönen oder Stimmen. Die beteiligten Kunstschaffenden greifen diese persönlichen Vorstellungen auf und übersetzen sie mit unterschiedlichen Techniken in Bilder, Formen und Farben.

Wie unterschiedlich die Kunstschaffenden das Thema auslegen, zeigen auch ihre Bezüge zur Region. Hermann Busams Aquarell „Blick ins Renchtal“ verbindet die Landschaft mit der Vorstellung raschelnder Blätter. Bärbel Sekingers „Schwarzwald-Reflexion“ stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Heinrich Sauer greift mit seiner „Historischen Renchtalbahn“ regionale Geschichte auf, während Franz Schweigers Zeichnung „Oppenau mit Schwimmbad“ an vertraute Ortsbilder erinnert.

Zu sehen sind des weiteren Arbeiten von Katharina Adelmann mit Zeichnungen in Bleistift und Kohle, Hermann Busam mit Aquarellen, Atidja Shakirovska mit Mischtechniken, Moni Schwarz und Hedwig Schweiger mit Aquarellen, Ilona Wälde mit Acrylmalerei und Collagen, Mechthild Wallrath-Karcher mit Skulpturen in Raku-Technik sowie Dietrich Weisenborn mit Acrylmalerei.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung „Art-Spectrum 2026: Klang der Heimat“ ist bis einschließlich Sonntag, 6. September, in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus, Hauptstraße 32, zu sehen. Geöffnet ist dienstags und donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie sonntags von 12:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Am Donnerstag, 13. August, sind von 16:00 bis 18:00 Uhr mehrere der ausstellenden Kunstschaffenden persönlich in der Galerie. Besucherinnen und Besucher können mit ihnen über die Entstehung der Werke ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen: www.oberkirch-kultur.de/kunst

Text/Bild: Stadtverwaltung Oberkirch

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