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Oberbürgermeisterin Diana Stöcker informiert sich vor Ort über die Aktivitäten der Rheinhafen-Gesellschaft mbH

Weil am Rhein.  Er ist zwischen Rhein-Kilometer 170,34 und 172,95 verortet, wurde 1934 eröffnet und ist Anlaufpunkt von etwa 1000 Schiffen im Jahr: die Rede ist vom Hafen Weil am Rhein. Dieser besteht aus drei Betriebsbereichen: Hafen Süd mit Hallen- und Freilager, Hafen Nord (Massengüter) sowie Container-Terminal. Dieser Tage stattete Oberbürgermeisterin Diana Stöcker der Rheinhafengesellschaft mbH, Weil am Rhein, einen Besuch ab.

Bild Hafen: Oberbürgermeisterin Diana Stöcker (r.) besuchte die Rheinhafengesellschaft mbH, Weil am Rhein. Bei einem Hafenrundgang informierten Geschäftsführer Carlos Gingado und die stellvertretende Hafendirektorin Evelin Rudiger die neue Aufsichtsratsvorsitzende dieser städtischen Gesellschaft über die Aktivitäten vor Ort und die neuesten Entwicklungen.

Stadtverwaltung Weil am Rhein / Stöcker

Geschäftsführer Carlos Gingado und die stellvertretende Hafendirektorin Evelin Rudiger informierten die neue Aufsichtsratsvorsitzende dieser städtischen Gesellschaft aus erster Hand. Unter anderem erfuhr Stöcker, dass im Hafen durchschnittlich 450.000 Tonnen Schiffsgüter umgeschlagen werden und sich an diesem Standort auch Logistikunternehmen niedergelassen haben.

Pflastersteine und Holz stehen auf der Liste der umgeschlagenen Güter an oberster Stelle. Aber auch Chemikalien, Möbel, Umzugsgut, Autoteile, Sand, Kies oder Graphit kommen in Weil am Rhein an oder verlassen die 3-Länder-Stadt via Hafen. Graphit beispielsweise wird beispielweise zweimal die Woche per Zug weiter ins Tessin transportiert und dort für die Herstellung von Bremsscheiben verwendet.

Gelegen im Nord-Süd-Korridor des europäischen Güterverkehrs bietet der Hafen ideale Voraussetzungen für die Rheinhafengesellschaft. Denn die Transportwege Wasser, Bahn und Straße können problemlos miteinander kombiniert werden.  Der Hafen Weil am Rhein ist über den Rhein mit den Seehäfen Antwerpen und Rotterdam verbunden. Nach Rotterdam benötigt ein Schiff übrigens fünf Tage. Er besitzt einen Gleisanschluss an das deutsche sowie Schweizer Eisenbahnnetz und zudem einen Anschluss an die Autobahnen von Deutschland (A5), der Schweiz (N2) und Frankreich (A35). 

„Die Rheinhafengesellschaft stellt die Infrastruktur zur Verfügung, führt den Umschlag durch, stellt Flächen für den Drittumschlag, vermietet Lagerhallen sowie offene Lagerflächen und bietet Leistungen wie Verzollungen an“, erklärt Stöcker und macht deutlich, dass ihr der Besuch des Hafens sehr am Herzen lag. „Als Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens ist mir wichtig, mich direkt vor Ort zu informieren.“

Als spannend und zukunftsorientiert bezeichnet Stöcker auch die „neuen Projekte“ auf dem Hafengelände, wo die deutsche Contargo GmbH etwa die Erweiterung des Container-Terminals ins Visier genommen hat. Das Unternehmen hatte im Sommer 2021 den Umschlagbetrieb am Container-Terminal im Rheinhafen übernommen.   

Stadtverwaltung Weil am Rhein

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