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Nachrichten aus Oberrhein

Oberbürgermeisterin Diana Stöcker zum Antrittsbesuch bei Regierungspräsident Dr. Conradin Cramer in Basel

Viele gemeinsame Themen auf der Agenda

Weil am Rhein. Basel ist die drittgrößte Stadt der Schweiz und grenzt direkt an Weil am Rhein. Viele Menschen aus der 3-Länder-Stadt arbeiten in der Stadt am Rheinknie, viele verbringen hier ihre Freizeit, genießen dort das Nachtleben. Im Gegenzug kommen die Basler gerne nach Weil am Rhein zum Einkaufen oder zum Abendessen. Die Anknüpfungspunkte sind vielfältig, gerade auch im Bereich der Administration also auf Verwaltungsebene.

Dr. Conradin Cramer, Regierungspräsident und Vorsteher des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt, empfängt Weils Oberbürgermeisterin Diana Stöcker im schönen Basler Rathaus

Stadtverwaltung Weil am Rhein / Stöcker

Dieser Tage schaute Weils Oberbürgermeisterin Diana Stöcker zum Antrittsbesuch bei Dr. Conradin Cramer im schönen Basler Rathaus vorbei. Cramer ist seit 2024 Regierungspräsident und Vorsteher des Präsidialdepartements des Kantons Basel-Stadt. Bereits seit 2017 ist er Regierungsrat im Kanton.

„Ein Regierungspräsident eines Schweizer Kantons ist vergleichbar mit einem Ministerpräsidenten in einem deutschen Bundesland“, erklärt Diana Stöcker, die mit Cramer so einige aktuelle Themen besprechen konnte. Die mögliche Verlängerung der Tram 8 war genauso Gegenstand der Unterredung, wie auch geplante Renaturierungsprojekte, Grenzgänger-Themen oder die Gestaltung von trinationalen Projekten, schließlich grenzen beide Städte auch an Frankreich.

Und: 2025 geht der Euro Eurovision Song Contest im Mai in Basel über die Bühne. Da Basel Austragungsort ist, wird auch Nachbar Weil am Rhein mit einem eigenen   vielseitigen Programm mitfeiern. „Auch darüber haben wir ausführlich gesprochen“, so Stöcker.

„Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt pflegen seit Jahrzehnten ihre Beziehung, schließlich verbindet uns die Landesgrenze zwischen Deutschland und der Schweiz zu Land und Wasser“, sagt die Oberbürgermeisterin und verweist auf eine Autobahn mit großer Zollanlage, die Bundes- und Kommunalstraßen mit Zollübergängen, die Rad- und Fußwege mit ihren so genannten Grünen Grenzen, die Hauptstrecke der Rheintalbahn als wichtige Nord-/Südverbindung, den Rhein und die seit zehn Jahren verkehrende einzige grenzüberschreitende Straßenbahn aus der Schweiz nach Deutschland. 

Neben all den strukturellen, politischen oder auch thematischen Verbindungen der beiden Nachbarstädte, sorgen auch die Historie (gemeinsame Industriegeschichte) und der alemannische Dialekt für jede Menge Gemeinschaftsgefühl dies- und jenseits des Rheins.

Stöcker: „Wenn auch die rechtlichen und organisatorischen Strukturen in beiden Ländern oftmals unterschiedlich und manchmal auch nicht leicht zu durchschauen sind, so haben wir als Nachbarn meist mit denselben Herausforderungen zu kämpfen. Unsere Themen, die uns tagtäglich begegnen, unterscheiden sich trotz der Landesgrenze nicht. Die Verbundenheit ist groß. Wir leben im Dreiländereck und praktizieren jeden Tag aufs Neue das gelebte Europa.“

Text/Bild: Stadtverwaltung Weil am Rhein

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