Gewittersturm sorgt für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Freiburg und der Region
Ein heftiger Gewittersturm hat am Dienstagabend zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren in Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ausgelöst.

Ab etwa 21:45 Uhr gingen die ersten Notrufe bei den Einsatzkräften ein. Insgesamt mussten allein im Stadtgebiet Freiburg rund 50 wetterbedingte Einsätze abgearbeitet werden.
Der Sturm hinterließ vor allem durch umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und mehrere Blitzeinschläge deutliche Spuren. Zahlreiche Straßen und Radwege wurden blockiert und mussten von den Einsatzkräften geräumt werden. Dabei kam es auch zu mehreren Sachschäden an Fahrzeugen. Unter anderem wurde ein Streifenwagen der Polizei durch einen umgestürzten Baum beschädigt.
Bei den Unwettereinsätzen wurden zwei Kinder leicht verletzt, nachdem ein Baum umgestürzt war. Eine weitere Person erlitt Verletzungen durch eine vom Sturm erfasste Baustellenabsperrung. In Freiburg-Opfingen kam es zudem im Außenbereich vorübergehend zu einem Stromausfall.
Zur Bewältigung der zahlreichen Einsätze waren mehrere Abteilungen der Feuerwehr Freiburg unter der Leitung einer Führungsgruppe in der Integrierten Leitstelle im Einsatz. Zusätzlich wurden die Führungsabschnittsstellen Ost und West aktiviert, um die Lage zu koordinieren und die Einsatzkräfte gezielt zu steuern.

Auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mussten Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Die Einsatzverteilung stellte sich wie folgt dar:
- Südliches Breisgau: 8 Einsätze
- Dreisamtal: 3 Einsätze
- Kaiserstuhl: 14 Einsätze
- Markgräflerland: 1 Einsatz
- Hochschwarzwald: 10 Einsätze
Nach Angaben der Einsatzleitung war die Lage in den späten Abendstunden unter Kontrolle. Da die Gewitterfront inzwischen vollständig durchgezogen ist, werden derzeit keine weiteren sturmbedingten Schäden erwartet.


