Bundestagsabgeordneter besucht neue Kirchengemeinde „An der Elz“
In der Erzdiözese Freiburg wurde zum 1. Januar die seit Jahren geplante Neustrukturierung der Kirchengemeinden vollzogen. Die rund 65.000 Katholiken im Landkreis Emmendingen gehören seitdem der Kirchengemeinde An der Elz an. Zu diesem Anlass war der CDU-Bundestagsabgeordnete Yannick Bury zum Antrittsbesuch im neuen Hauptsitz in Emmendingen.

v.l.n.r. Ralph Weber Andreas Brüstle Yannick Bury
Mit der Bundesförderung für die einsturzgefährdete Kirche St. Alexius in Herbolzheim ist für die neue Kirchengemeinde bereits eine Herausforderung in Angriff genommen. Der stellvertretende Pfarreiökonom Ralph Weber und der leitenden Pfarrer Andreas Brüstle berichteten Bury, der sich im Haushaltsausschuss des Bundestages für die Förderung in Höhe von rund 135.000 Euro eingesetzt hatte, über die nun anstehenden Schritte. Bury gab sich dabei vorsichtig optimistisch, dass auch für die weiteren Bauabschnitte Bundesmittel akquiriert werden könnten.
Brüstle und Weber berichteten Bury zudem aus den Erfahrungen der Kirche als einer der größten Kita-Träger im Landkreis. Die finanziellen Herausforderungen, die sich den Kommunen stellten, träfen auch die kirchlichen Träger. Dabei gehe es darum, Familien durch qualitativ gute Betreuungsangebote zu unterstützen, auch wenn dies finanziell immer größere Herausforderungen bedeute.
Auch nach der Neustrukturierung bleibt das Ehrenamt, Rückgrat der katholischen Kirche im Landkreis Emmendingen. Derzeit sind etwa 7.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für die Kirchengemeinde aktiv. Zudem will man im Bereich Seelsorge Ehrenamtliche gezielt ausbilden, um für Menschen in Notlagen da zu sein. Bury lobte: „Dank des Engagements der Hauptamtlichen und Freiwilligen bietet die katholische Kirche weiterhin für Viele Halt und Gemeinschaft.“


