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Berufsbildung ohne Grenzen

Internationales Austauschprogramm der Handwerkskammer Freiburg -Französische Auszubildende absolvieren ein Ausbildungspraktikum beim Autohaus Schmolck in Emmendingen

v.l.n.r. Heike Schierbaum (Handwerkskammer Freiburg), Praktikanten Dorian Bousquet, Jules Piquemal, Ugo Rougale, Josue Filippi, Techniklehrer Laurent Jean, Christine Florentin, Geschäftsführer Pascal Schmolck, Marketingchef Michael Gleichauf, Serviceleiter Sascha Hug und Betriebsleiter Müllheim Michael Berger.

Bon jour heißt es für vier Praktikanten aus Südfrankreich, die über das Berufsbildung ohne Grenzen Programm der Handwerkskammer Freiburg vom 27.06.-bis 8.07.2022 ein Praktikum beim Autohaus Schmolck absolvieren werden. Alle vier haben bereits eine zweijährige duale Ausbildung in Frankreich abgeschlossen und befinden sich in der Anschluss – Ausbildung.

Die Praktikanten Josue Filippi, Dorian Bousquet, Ugo Rougaleund Jules Piquemal kommen aus der Nähe von Toulouse. Für die vier wird dieser Auslandsaufenthalt sehr spannend werden und in Verbindung zu ihrem vertrauten Metier zeigen ob die Arbeitsabläufe deutscher Werkstätten von französischen abweichen. Auf jeden Fall ist dieses Auslandspraktikum für junge Menschen eine großartige Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern. "Wir haben für unsere Firma festgestellt, dass ein möglicher Austausch für viele Bewerber einen zusätzlichen Reiz bietet, um eine Ausbildung in unserem Haus zu beginnen", so Michael Gleichauf, Marketingchef bei Autohaus Schmolck. 

„Das Auslandspraktikum „Berufsbildung ohne Grenzen“ organisiert den Austausch von Auszubildenden in mehreren europäischen Ländern. Ein Austausch von Auszubildenden findet nicht nur mit Kfz-Mechatronikern statt, auch Zimmerer, Metzger, Maurer und Elektriker können im Ausland die Betriebe und deren Arbeitsabläufe kennenlernen. Außer Frankreich sind auch Spanien, Österreich, die Niederlande, Lettland und Norwegen mit dabei.", erklärt Heike Schierbaum Verantwortliche für das Projekt bei der Handwerkskammer Freiburg. Die internationale Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Freiburg ist Teil einer bundesweiten Initiative „Berufsbildung ohne Grenzen", sie wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziell gefördert. Durch „Erasmus+“, dem Förderprogramm der Europäischen Uni [1] on zur Förderung der Mobilität von Auszubildenden, Schülern und Berufstätigen, werden die Auszubildenden finanziell unterstützt. Im Focus von Erasmus+ steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Berufsbildung ohne Grenzen“ soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung voranbringen. Die Handwerkskammer Freiburg bietet hierzu eine kostenlose Beratung zu Auslandsaufenthalten während der Berufsbildung an.

 

Text/Bilder RiB

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