Eine Familie. Drei Biere. Eine Geschichte.
Mit Klein Fritzle bringt die Privatbrauerei Waldhaus eine neue Produktlinie auf den Markt – und setzt damit bewusst ein Zeichen gegen Beliebigkeit. Statt kurzlebigen Trends hinterherzulaufen, besinnt sich die Brauerei auf das, was sie seit Generationen ausmacht: Herkunft, Handwerk und eine gelebte Geschichte aus dem Schwarzwald – neu interpretiert für die Gegenwart.

Das Marketing-Team der Privatbrauerei Waldhaus präsentiert gemeinsam mit Brauereichef Dieter Schmid die neue Produktlinie (v.l.: Tanja Blum, Niklas Wasmer, Moritz Eckert, Annabell Isele, Dieter Schmid).
Tanja Blum, Marketingleiterin in Waldhaus unterstreicht: „Klein Fritzle steht genau für diese Haltung. Die neue Linie verbindet Rückbesinnung mit einem eigenständigen, modernen Auftritt. Das zeigt sich nicht nur im Bier selbst, sondern auch im eigens entwickelten Markenbild – vom angepassten Etikett bis zur speziell gestalteten Schwarzwald-Kiste. So schlägt Klein Fritzle eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart: hochwertig, selbstbewusst und klar regional verwurzelt.“
Die Pionieredition umfasst drei Sorten in der 0,33-Liter-Euroflasche: Lager, Pils und Helles. Jede Sorte steht sinnbildlich für eine prägende Phase der Waldhaus-Geschichte – und für eine Generation der Familie Schmid.
Den Anfang machte Johann Friedrich Schmid, Stammvater der Bierbrauerfamilie Schmid. Er legte den Grundstein für die Qualität, für die Waldhaus bis heute steht. In seiner Zeit etablierte er einen Bierstil, der heute einem klassischen Lager entspricht. Mit dem Klein Fritzle Lager lässt Waldhaus diesen mild gehopften, vollmundigen Charakter neu aufleben und gibt ihm mit modernem Schliff eine zeitgemäße Bühne – als genussvolle Hommage an seinen Ursprung.
Auch Friedrich Schmid, Brauerei-Chef von 1939 bis 1969, prägte Waldhaus nachhaltig. Er stellte vieles infrage, was als gesetzt galt. Zu groß, zu schwer, zu gestern – mit dieser Haltung wurde er zum Pionier der 0,33-Liter-Flasche und veränderte damit den Umgang mit Bier in der Region nachhaltig.
Unter Helmar Friedrich Schmid, Brauerei-Chef von 1969 bis 1997, entwickelte sich das Pils zur prägenden Biersorte der Brauerei. Mit der Einführung des Diplom Pils entstand ein Klassiker, der bis heute untrennbar mit Waldhaus verbunden ist. In der neuen Linie lebt diese Epoche im Klein Fritzle Pils weiter.
Mit Dieter Friedrich Schmid, seit 1997 Brauerei-Chef, wurde die nächste prägende Entwicklung angestoßen: Waldhaus gehörte zu den ersten Brauereien in Baden-Württemberg, die ein bayerisches Helles brauten – und legte damit den Grundstein für eine neue, erfolgreiche Biersorte. Das Klein Fritzle Hell greift diese Entwicklung auf und steht für eine Generation, die Bewährtes weiterdenkt und neu verankert.
Auch der Name der Serie ist tief in der Familiengeschichte verwurzelt.
„Der Name Friedrich zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Familiengeschichte – jeder Brauerei-Chef hieß Friedrich“, erklärt Dieter Schmid, Geschäftsführer von Waldhaus. „Auch mein Sohn und ich tragen Friedrich als Zweitnamen weiter. Mit dem Namen verbinden wir aber nicht nur familiäre Tradition, sondern auch eine ganz besondere Geschichte: Mein Großvater Friedrich, genannt Fritz, gab damals den Anstoß zur 0,33-Liter-Flasche. Dieser Schritt wurde zunächst belächelt, weil zu dieser Zeit 0,5- und 0,7-Liter-Flaschen als Standard galten. Die kleine Flasche wurde spöttisch ‚Klein Fritzle‘ genannt. Doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Heute macht die kleine Flasche rund 60 Prozent unseres Ausstoßes aus. Genau diese Geschichte und diese Haltung wollten wir mit dem Namen ‚Klein Fritzle‘ sichtbar machen.“
So fließt in Klein Fritzle sinnbildlich aus jeder Generation der Familie Schmid ein Teil mit ein – in den Sorten, im Namen und im Selbstverständnis der Linie. Der Schwarzwald steht dabei klar im Mittelpunkt: nicht als bloße Kulisse, sondern als echtes Herkunfts- und Qualitätsversprechen.
Mit Klein Fritzle zeigt Waldhaus, dass Tradition dann relevant bleibt, wenn sie glaubwürdig erzählt und zeitgemäß interpretiert wird.
Weitere Informationen zur Pionieredition gibt es unter www.kleinfritzle.de


