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Nachrichten aus News

Richtungsweisend bei Gelenkersatz:

Das Endocentrum in Basel setzt erstmals künstliche Kniegelenke mit Hilfe eines Operations-Roboters ein

Für Arthrosepatienten aus Südbaden Sprechstunde zu Knie- und Hüftendoprothetik und roboter-assistierten Operationsverfahren in Freiburg

Basel, 10. Mai 2021. Noch präzisere Operationsergebnisse, kürzere Krankenhausaufenthalte, weniger postoperative Schmerzen und eine schnellere Erholungsphase waren Beweggründe für den Endoprothetik-Spezialisten David Brauers, künftig den Einsatz von künstlichen Knie- und Hüftgelenken bei Arthrosepatienten roboterarm-assistiert durchzuführen.

(v.l.n.r.) Dr. med Hans Jenny, Dr. med. David Brauers, Prof. Dr. med Geert Pagenstert

Im Februar hat er gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Geert Pagenstert und Hans Jenny erstmals mit Unterstützung des Mako Operationsroboters der Firma Stryker künstliche Kniegelenke erfolgreich eingesetzt. Damit sind die orthopädischen Chirurgen der Praxisgemeinschaft Clarahof die ersten Orthopäden in Basel und die einzigen zwischen Bern und Heidelberg, die das robotergestützte Operationsverfahren anbieten. Aktuell wenden insgesamt 25 Kliniken und Orthopädiezentren in Deutschland und der Schweiz bei Knie-Implantaten die Mako Technologie von Stryker an.

Jede roboterarm-assistierte Operation ist individuell auf die Anatomie des Patienten zugeschnitten. Dazu wird im Vorfeld der Operation zunächst mit Hilfe einer Computertomographie ein virtuelles 3D-Modell des zu operierenden Gelenks erstellt. Dieses 3D-Modell dient als Grundlage für den chirurgischen Eingriff. Im Operationssaal unterstützt der Mako-Roboterarm den Chirurgen, so dass er das künstliche Kniegelenk millimetergenau und präzise einbauen kann. Während des Eingriffs hat der Operateur jederzeit die Möglichkeit, intraoperativ Anpassungen vorzunehmen, um das Implantat optimal platzieren und ausrichten zu können. In der roboterarm-assistierten Operationsmethode liegt für Brauers die Zukunft bei Gelenkersatzoperationen. „Mit Hilfe der Mako-Roboterarm-Technologie können auch sehr erfahrene Operateure noch schonender operieren und präzisere Operationsergebnisse erreichen. Für Patienten bedeutet das erhöhte Qualitätsniveau ein höheres Maß an Sicherheit und eine kürzere Erholungsphase“, so der Orthopäde. Derzeit baut Brauers unter dem Namen Endocentrum in der Praxisgemeinschaft Clarahof den Bereich auf, der sich künftig auf die roboterarm-gestützte und minimalinvasive Endoprothetik, den künstlichen Gelenkersatz, konzentriert.

Langjährig erprobte Operationsmethode
Bereits im Jahr 2006 wurde erstmals in den USA mit der Mako Technologie roboterarm-assistiert operiert. Zunächst Teilersatz des Kniegelenks und später Totalendoprothesen des Hüftegelenks und seit 2016 auch Knie-Totalendoprothesen. Seither wurden weltweit über 450.000 Eingriffe durchgeführt und über 1.000 Systeme in 26 Ländern installiert. Zahlreiche Studien der vergangenen 15 Jahre belegen geringere Weichteilschäden, einen größeren Knochenerhalt, geringere postoperative Schmerzen, einen geringeren Bedarf an Schmerzmittel und Physiotherapie sowie eine größere Patientenzufriedenheit nach Eingriffen mit der Mako-Technologie. Auch nimmt das Risiko für Revisionsoperationen ab.

Chirurgische Behandlung von Patienten aus Südbaden
Für Arthrosepatienten aus Südbaden ist das Endocentrum in Basel das nächstgelegene Orthopädiezentrum, das Gelenkersatzoperationen roboterarm-assistiert durchführt. David Brauers bietet im MedCenter Oberwiehre im Deichelweiherweg 1 in Freiburg mittwochs von 14 bis 18 Uhr eine Sprechstunde für Arthrosepatienten an. Hier können sie sich über mögliche Behandlungsmethoden informieren oder eine Zweitmeinung zu bisher vorgeschlagenen Therapien einholen. Wichtig für die erfolgreiche Implantation eines Kunstgelenkes ist der Zeitpunkt der Operation. Daher muss im Vorfeld abgeklärt werden, ob alle nicht-operativen Behandlungsmethoden zu Genüge ausgeschöpft wurden und ob gesundheitlich etwas gegen eine mögliche Prothesenimplantation spricht. Erst dann darf ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden. „In Zukunft stehe ich auch in Freiburg Patienten bei Fragen zu Arthroseerkrankungen zur Verfügung und berate sie gerne hinsichlich Arthrosebehandlung und roboterarm-assistierter und minimalinvasiver Operationsverfahren“, so Brauers.

Dr med David Brauers /Endocentrum

Über Dr. med. David Brauers
2019 schloss sich der Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie der Praxisgemeinschaft Clarahof in Basel an. Die Praxis Clarahof ist eines der größten orthopädischen Zentren mit dem Schwerpunkt Endoprothetik in Basel und genießt seit über 30 Jahren einen sehr guten Ruf im Dreiländereck. Brauers, dessen Spezialgebiete die Hüft- und Kniechirugie sowie die Sport- und Unfallverletzungen der Extremitäten sind, hat seine Facharztausbildung im Loretto-Krankenhaus Freiburg, in der Universitätsklinik Mannheim und der Helios Rosmann Klinik Breisach absolviert. Im Anschluss daran war er im Universitätsspital Basel als Oberarzt in der Abteilung für Orthopädie und Traumatologie tätig, wo er sich weiter spezialisiert hat. Derzeit baut der 47-Jährige unter dem Namen Endocentrum in der Praxisgemeinschaft Clarahof den Bereich auf, der sich auf minimalinvasive und roboterarm-assistierte Endoprothetik konzentriert. Mit dem Endocentrum möchte Brauers Patienten mit Gelenkerkrankungen wie Arthrose eine Anlaufstelle bieten, die für persönliche Betreuung und bestmögliche Behandlungsergebnisse nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft steht. Mit Dr. med. Hans Jenny und Prof. Dr. med. Geert Pagenstert bildet er ein sehr erfahrenes und hochspezialisiertes Team für Gelenkersatzoperationen. www.endo-centrum.com

Kontakt:
Endocentrum in der Praxisgemeinschaft Clarahof, Clarahofweg 19a, CH- 4058 Basel, Telefon: +41-61-222 22 99 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Endocentrum im MedCenter Oberwiehre, Deichelweiherweg 1, 79102 Freiburg, Telefon: 0761-887 835 60, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Quelle: Fleischmann PR

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