Alterstraumazentrum am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl erfüllt hohe Standards
Erfolgreiche Rezertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)
Das Alterstraumazentrum (ATZ) am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl wurde im Rahmen eines aktuellen Auditverfahrens erneut erfolgreich rezertifiziert. Damit bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) die weiterhin hohe Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der interdisziplinären Versorgung betagter und hochbetagter Unfallpatientinnen und -patienten am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl.

Freuen sich über die erneute Zertifizierung des Alterstraumazentrums: ( v.l.) Dr. Eike Mrosek, Chefarzt der Unfallklinik, Ute Stolzer, Stationsleitung Akutgeriatrie, Dr. Mark-Olaf Wunderlich, Oberarzt der Unfallklinik und Zentrumskoordinator, Ulrike Vollmer, Stationsleitung Unfallklinik, Dr. Christian Haefele, Oberarzt der Akutgeriatrie, und Dr. Harald Mann, Oberarzt und Sektionsleiter der Akutgeriatrie
Im ATZ am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl werden betagte und hochbetagte Menschen nach Unfällen und Stürzen mit alterstypischen Knochenbrüchen zumeist operativ behandelt. Berücksichtigt wird dabei nicht nur die Verletzung selbst, sondern auch altersbedingte Begleiterkrankungen, die körperliche Belastbarkeit und kognitive Einschränkungen. So erhalten Betroffene sehr früh therapeutische Maßnahmen, die für die Genesung sowie den Erhalt der Mobilität und Selbständigkeit entscheidend sind.
Seit seiner Erstzertifizierung im Jahr 2020 wurde das ATZ kontinuierlich weiterentwickelt. Wichtigste Grundlage des Zentrums ist die enge Zusammenarbeit der Unfallchirurgie und der Akutgeriatrie an den Betriebsstellen Ebertplatz und St. Josefsklinik des Ortenau Klinikums Offenburg-Kehl. Durch abgestimmte Behandlungsprozesse, gemeinsame Visiten und eine eng verzahnte Kommunikationsstruktur wird eine durchgängige Versorgung hochbetagter Patientinnen und Patienten sichergestellt – rund um die Uhr und standortübergreifend.
Dr. Peter Kraemer; Medizinischer Vorstand des Ortenau Klinikums, betont die Bedeutung der erneuten Zertifizierung: „Die erfolgreiche Rezertifizierung unseres Alterstraumazentrums bestätigt eindrucksvoll die hohe Qualität und Verlässlichkeit unserer interdisziplinären Versorgung. Gerade bei älteren, multimorbiden Patientinnen und Patienten ist die enge Zusammenarbeit von Unfallchirurgie und Geriatrie entscheidend für den Behandlungserfolg und nicht zuletzt auch für das Überleben der Betroffenen“.
Auch der übergeordnete Chefarzt des Departments für Unfallmedizin und Orthopädie am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl, Dr. Eike Mrosek, hebt die kontinuierliche Weiterentwicklung hervor: „Seit der ersten Zertifizierung haben wir unser Alterstraumazentrum konsequent weiter ausgebaut und optimiert. Die erneute Bestätigung durch die DGU zeigt, dass unser interdisziplinäres Konzept in der täglichen Praxis hervorragend funktioniert und unseren Patientinnen und Patienten eine Versorgung auf hohem Niveau bietet.“
Das ATZ zeichnet sich durch ein breites operatives Spektrum, strukturierte Fort- und Weiterbildungsformate sowie eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit aus. Die geriatrische und unfallchirurgische Expertise ist an beiden Standorten durch medizinisches und pflegerisches Fachpersonal fest verankert und wird durch gemeinsame Fallbesprechungen, abgestimmte Behandlungspläne und eine kontinuierliche Evaluation der Prozesse ergänzt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Aktivierung und Rehabilitation älterer Patientinnen und Patienten. Die enge Verzahnung mit der Geriatrie ermöglicht eine individuell angepasste Behandlung, die sowohl akute unfallchirurgische als auch altersmedizinische Aspekte berücksichtigt.
„Mit der erneuten Rezertifizierung wird die Position des ATZ am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl als zentraler Bestandteil der überregionalen Traumaversorgung weiter gestärkt“, betont Klinikdirektor Mathias Halsinger


