Manuel Sayer ist nicht nur bester Weinküfermeister – sondern Innungsbester aller Handwerksberufe
Mit außergewöhnlicher Fachkenntnis, Innovationskraft und echter Leidenschaft für sein Handwerk hat Manuel Sayer vom Winzerkeller Auggener Schäf eG Maßstäbe gesetzt: Er wurde nicht nur zum besten Weinküfermeister des Jahrgangs 2024/2025 bei der Handwerkskammer Heilbronn gekürt, sondern auch zum Innungsbesten aller Handwerksberufe von über 214 Meisterabsolventen – ein Titel, der ihm landesweite Anerkennung einbringt.

V.l.r. Andreas Phillip 1 Kellermeister, Manuel Sayer, Jonas Lorscheid (Geschäftsführer)
Für seine herausragenden Leistungen wurde ihm der mit 2.500 Euro dotierte Meisterpreis der Signal Iduna verliehen. Die Auszeichnung ist Ausdruck einer besonderen Erfolgsgeschichte, die zeigt, was Handwerk heute leisten kann – und wie viel Leidenschaft in einem traditionellen Beruf steckt.
„Der Ausbau von Wein verlangt sehr viel handwerkliches Geschick. Weinküfer zu sein, ist keine One-Man-Show, sondern erfordert viel Teamarbeit“, sagt Manuel Sayer, der bereits seit 18 Jahren in der Weinbranche tätig ist. Seine Laufbahn begann mit einem Schulpraktikum – heute ist er nicht nur Meister seines Fachs, sondern auch Vorbild für eine ganze Generation junger Handwerkerinnen und Handwerker.
Ein Meisterstück mit Handschrift
Sein handwerkliches Können unterstrich Sayer mit einem ganz besonderen Meisterstück: einem klassischen Gutedel, dem Markenzeichen seiner Heimatregion Markgräflerland. Vom Lesegut bis zur Abfüllung steuerte er eigenständig den gesamten Produktionsprozess. Heraus kam ein Weißwein, der Tradition und moderne Kellertechnik auf höchstem Niveau verbindet: leicht, animierend, mit Apfel-Streuobst-Aromen und nussigem Abgang – ein echtes Stück Heimat im Glas.

Publikum der Meisterfeier
Schon heute bringt sich Sayer mit kreativen Ideen in die Produktentwicklung beim Winzerkeller Auggener Schäf eG ein, wo er seit 2017 beschäftigt ist. Unter seiner Mitwirkung entstand dort unter anderem das innovative Getränk „Wein & Tonic“ – eine sommerlich-frische Antwort auf den Trend zu alkoholreduzierten Genussmomenten, das sich mit inzwischen knapp 200.000 verkauften Flaschen erfolgreich im Markt etabliert hat.
Ein Beruf, der unter die Haut geht
Dass Wein für ihn mehr ist als nur ein Beruf, zeigt Sayer auch mit einem Tattoo auf seinem rechten Unterarm: eine Weintraube und ein Weinglas, eingebrannt als sichtbares Zeichen seiner tiefen Verbundenheit mit dem Handwerk. Für ihn ist der Beruf des Weinküfers eine Berufung, „die unter die Haut geht“.
Mit dem frisch erworbenen Meistertitel strebt Manuel Sayer nun gezielt weitere Verantwortung an – sei es in der Teamführung oder der Weiterentwicklung innovativer Weinkonzepte. Sein Ziel ist klar: Die Zukunft des Weins aktiv mitgestalten und die kulturelle Bedeutung dieses jahrhundertealten Handwerks weitertragen.

Manuel Sayer Meisterfeier Peter Haas erhält sein Geschenk mit Meisterwein und Wein&Tonic für die tolle Moderation
Über den Winzerkeller Auggener Schäf:
Vor über 100 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des Winzerkellers Auggener Schäf, beheimatet im Herzen des Markgräflerlands, zwischen Freiburg und Basel. Mehr als 350 Winzerfamilien bestellen die 540 Hektar große Rebflächen der Spitzenlagen „Auggener Schäf“ und „Laufener Altenberg“ im äußersten Südwesten Deutschlands. Die Winzer verstehen es, die Vorzüge eines besonderen Terroirs zu nutzen, um unverwechselbare Profilweine zu schaffen, die auch im Ausland große Beachtung finden. Im Mittelpunkt steht die regionale Spezialität Gutedel, jener feinfruchtige Weißwein, der deutschlandweit nennenswert fast nur im Markgräflerland beheimatet ist. Regelmäßig platzieren sich die Auggener Weine unter den Besten im „Gutedel-Cup“, dem großen Wettbewerb dieser Rebsorte. Daneben überzeugen die weißen Burgundersorten mit Frische und Eleganz, sowie internationale Rebsorten wie Chardonnay oder Sauvignon Blanc. Die Rotweine werden vor allem wegen ihrer vollmundigen, samtigen Art geschätzt.


