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Nachrichten aus Region meets Business

Familienheim Freiburg zeigt eine gesunde Geschäftsentwicklung

Im vergangenen Jahr hat die Baugenossenschaft einmal mehr massiv in den Erhalt ihres Wohnungsbestands investiert, um den Mitgliedern zeitgemäßes und bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Die Bilanz für 2021 spiegelt eine gesunde Entwicklung des Unternehmens wieder

Die Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG steht auf einer soliden wirtschaftlichen Basis und zeigt weiterhin eine gesunde Geschäftsentwicklung. Das demonstrieren die am Montag auf der Vertreterversammlung vorgestellten Bilanzergebnisse für 2021. Demnach betrug das genossenschaftliche Gesamtvermögen zum Bilanzstichtag 31.12.2021 163,5 Millionen Euro im Vergleich zu 160,7 Millionen Euro zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht von 43,6 % im Vorjahr auf jetzt 44,1 %. Insgesamt erwirtschaftete die Baugenossenschaft einen Jahresüberschuss von rund 2,5 Millionen Euro. Davon profitieren auch die 8.483 Mitglieder, da aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von 372.695 Euro an sie ausgeschüttet wird. Das entspricht 4 % je Genossenschaftsanteil. Der größte Teil des Jahresüberschusses (2,1 Millionen Euro) wurde in die Rücklagen eingestellt

v. l. n. r.: Anja Dziolloß, Alexander Ehrlache

Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG

Nach Vorstellung der wohnungswirtschaftlichen Tätigkeiten und Bilanzergebnisse der Genossenschaft wurden Vorstand und Aufsichtsrat von der Vertreterversammlung am vergangenen Montag für ihre Arbeit im Geschäftsjahr 2021 entlastet. Zudem beschloss die Vertreterversammlung die vom Vorstand vorgeschlagene Dividendenausschüttung und wählte im Rahmen einer turnusmäßigen Wahl Karin Müller und Joachim Scheck zu neuen Aufsichtsräten. 

Investition von 10,8 Millionen Euro in wohnungswirtschaftliche Tätigkeit

Um ihre Mitglieder mit Wohnraum in zeitgemäßem Standard zu versorgen, hat die Familienheim Freiburg 2021 9,7 Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung ihres Wohnungsbestands investiert. Damit lagen die Gebäudeerhaltungsinvestitionen bei durchschnittlich 47,15 Euro pro Quadratmeter. In den Neubau von Mietwohnungen hat die Familienheim Freiburg im Berichtsjahr 1,1 Millionen Euro investiert. Das gesamte Investitionsvolumen für Bau und Sanierungen im Geschäftsjahr 2021 betrug somit 10,8 Millionen Euro. Die Investitionen der Baugenossenschaft in den vergangenen fünf Jahren (2017 – 2021) in den Wohnungsbestand und Neubau lagen bei insgesamt 54,9 Millionen Euro.

Entwicklung Investitionen Neubau/Bestand

Im Geschäftsjahr 2021 hat sich die Mitgliederzahl auf 8.483 (Vorjahr 8.510) verringert. Der Mitgliederrückgang ist das Ergebnis einer reduzierten Mitgliederaufnahme. Zudem führte im Berichtsjahr der satzungskonforme Ausschluss von seit Jahren unbekannt verzogenen Mitgliedern zu einem Rückgang. Dies dient dem Zweck, ein ausgewogeneres Verhältnis von Wohnungsbestand und Mitgliederzahl zu erreichen. Die Nachfrage nach Wohnungen der Familienheim war auch im vergangenen Jahr hoch. Vermietungsschwierigkeiten bzw. strukturelle Leerstände bestanden dementsprechend nicht. Die durchschnittliche Kaltmiete der Familienheim Freiburg lag 2021 bei 7,19 Euro/m2 (gegenüber 7,15 Euro/m2 im Jahr 2020) und somit weiterhin deutlich unter der Durchschnittsmiete des Freiburger Mietspiegels, die 2021 bei 9,79 Euro/m2 lag. Damit erfüllt die Genossenschaft ihren satzungsgemäßen Auftrag, ihren Mitgliedern bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Insgesamt verwaltete die Familienheim Freiburg zum 31. Dezember 2021 einen Immobilienbestand von 2.727 Wohnungen, 38 gewerblichen Einheiten sowie 2.039 Garagen und Stellplätze. 

Durchschnittlicher Mietpreis FHF und Mietspiegel

Energieeffizienz im Fokus

Die aktuell stark steigenden Kosten für fossile Energien haben den Vorstand in seiner schon seit längerem verfolgten Strategie bestärkt, die Wärmeversorgung der genossenschaftlichen Gebäude verstärkt mit Hilfe von erneuerbaren Energien und vor allem möglichst energieeffizient zu bestreiten. Um diesen Weg konsequent weiter zu beschreiten, werden in den kommenden Jahren die Wohnungsbestände systematisch auf Einsparpotentiale untersucht. Bereits jetzt werden knapp 60 % der Familienheim-Wohnungen mit Hilfe von regenerativen Energien oder energieeffizient beheizt.

Nettozugang bei Sparern und Spareinlagen

Im Geschäftsjahr 2021 sind die Spareinlagen der Mitglieder erneut angestiegen. Mit einem Zuwachs von rund 2,5 Mio. EUR wurde zum Jahreswechsel ein Sparvolumen von 44,4 Mio. Euro erreicht. Durch ein interessantes Zinsniveau verbunden mit der hohen Einlagensicherheit bei der Familienheim Freiburg kam es neben Zuwächsen auch zu zahlreichen Wiederanlagen ausgelaufener Festgeldanlagen der Mitglieder. Abgesichert sind die Gelder der Mitglieder zum einen durch den zukunftsfähigen Wohnungsbestand der Genossenschaft und zum anderen durch die „Selbsthilfeeinrichtung zur Sicherung von Spareinlagen des Bundesverbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft“.

Text/Bilder: Baugenossenschaft Familienheim Freiburg eG

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