Winiarski benennt 13 Spieler für Paris: Vier Bundesliga-Stars dabei
Seit der Gruppenauslosung am Mittwoch weiß Volleyball-Deutschland, dass die Nationalmannschaft der Männer bei den Olympischen Spielen in Paris (vom 26. Juli bis 11. August) in der Vorrundengruppe C auf den Weltranglistenzweiten Japan, Südamerikameister Argentinien und den dreimaligen Olympiasieger USA trifft. Mit dabei sind auch vier Spieler, die in der nächsten Saison in der Volleyball Bundesliga aufschlagen. Das gab der DVV am Freitag bekannt.
BR Volleys-Zuspieler Johannes Tille ist einer von vier Bundesliga-Spielern in Paris.
Die Außenangreifer Moritz Reichert und Ruben Schott, Zuspieler Johannes Tille und Mittelblocker Tobias Krick, allesamt unter Vertrag beim amtierenden Meister und Pokalsieger BERLIN RECYCLING Volleys, treten die Reise in die französische Hauptstadt an. „Wir freuen uns, dass es Bundesligaspieler der kommenden und auch der vergangenen Saison in den Kader geschafft haben“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL). „Es ist der Lohn der Leistung des vergangenen Jahres.“
Schott, Tille und Krick haben eben jene letzte Saison beim Hauptstadt-Club verbracht und waren dort wichtige Stützen auf dem Weg zum Triple aus Meisterschaft, Ligacup und DVV-Pokal. Rückkehrer Reichert, der zuletzt bis 2020 in Berlin spielte, kehrt nun von HSC Montpellier aus Frankreich zurück in die Bundesliga. „Unseren Männern steht eine wirklich harte Gruppe bevor, aber sie haben in der Olympia-Qualifikation gezeigt, dass man mit ihnen rechnen muss“, so Retzlaff weiter. Zwölf Teams sind bei Olympia am Start, die zwei besten jeder Gruppe sowie die zwei besten Gruppendritten qualifizieren sich für das Viertelfinale.
„Olympia ist für den deutschen Volleyball eine große Chance. Natürlich drücken wir da die Daumen“, sagt Retzlaff. „Es wäre sensationell, wenn wir am 9. oder 10. August, wenn die Medaillen vergeben werden, unsere Bundesligaspieler auf dem Feld sehen.“

