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Bundesligaversammlung 2026 in Frankfurt: Neue Strategielandkarte für die Zukunft der Volleyball Bundesliga

Strategische Zukunftsplanung, Rekordinvestitionen und die Weiterentwicklung der Wettbewerbsstrukturen und Events prägten die Bundesligaversammlung der Volleyball Bundesliga (VBL) in Frankfurt am Main.

Die VBL-Geschäftsführung Kim Oszvald-Renkema und Daniel Sattler gaben mit der Vorstellung der neuen Strategielandkarte den Startschuss für die strategische Weiterentwicklung der Volleyball Bundesliga bis 2030.

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Gastgeber der Mitgliederversammlung am 12. und 13. Juni in Frankfurt am Main war der neue VBL-Hotelpartner Leonardo Hotels.

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, welches Potenzial in unserer Liga steckt. Wir erleben an vielen Standorten eine positive Entwicklung, steigende Professionalität und eine große Bereitschaft, Veränderungen aktiv mitzugestalten. Diese Dynamik möchten wir nutzen, um die Volleyball Bundesliga gemeinsam mit den Vereinen weiterzuentwickeln“, sagt Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga.

Seit Sommer 2025 führen Kim Oszvald-Renkema und Daniel Sattler gemeinsam die Geschäfte der Volleyball Bundesliga. Die erste Saison der neuen Doppelspitze stand dabei im Zeichen wichtiger strategischer Weichenstellungen für die Weiterentwicklung der Liga.

Strategielandkarte definiert die Entwicklung der Volleyball Bundesliga bis 2030

Einen Schwerpunkt der Bundesligaversammlung bildete die Vorstellung der Eckpunkte für die neue Strategielandkarte der VBL. Mit ihrer Präsentation gab die Geschäftsführung den offiziellen Startschuss für die Weiterentwicklung des zuletzt im Jahr 2021 verabschiedeten Masterplans.

Während der Masterplan die Entwicklungsschwerpunkte der Liga mit den Themen Erlöse, Reichweite, volle Staffeln mit geregeltem Auf- und Abstieg sowie Nachwuchs- und Clubentwicklung definiert hat, soll die Strategielandkarte künftig als zentrales Instrument zur Priorisierung und Steuerung strategischer Projekte der Volleyball Bundesliga dienen.

Die auf der Bundesligaversammlung vorgestellten Eckpunkte sehen die Weiterentwicklung bestehender Handlungsfelder sowie die Ergänzung neuer zukunftsorientierter Schwerpunkte vor. Dazu zählen insbesondere die Bereiche Künstliche Intelligenz und Technologie, Medienproduktion und Live-Daten, Reichweiten- und Content-Strategie, Eventisierung, Sport- sowie Club- und Standortentwicklung und die Nachwuchsförderung.

Datenmanagement, Echtzeitdaten, Analytics und KI-Anwendungen sollen dabei künftig als strategische Enabler die Grundlage für bessere Entscheidungen, effizientere Prozesse und neue Angebote für Fans, Vereine und Partner schaffen.

„Mit der Strategielandkarte haben wir einen Prozess angestoßen, der uns bis 2030 einen gemeinsamen Orientierungsrahmen für die Entwicklung der Volleyball Bundesliga geben soll. Die heute vorgestellten Eckpunkte bilden die Grundlage für die weitere Ausarbeitung in den kommenden Monaten. Gemeinsam mit unseren Vereinen wollen wir die großen Zukunftsthemen der Liga strukturieren, Prioritäten setzen und konkrete Maßnahmen ableiten“, so Oszvald-Renkema.

Die Vereinsvertreter:innen der Volleyball Bundesliga kamen in Frankfurt zusammen, um zentrale strategische Weichenstellungen für die kommenden Jahre zu beschließen

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VBL rückt Aufbau einer nachhaltigen Frauensportstrategie ins Zentrum

Ein zentraler Baustein der Strategielandkarte soll die Entwicklung einer umfassenden Frauensportstrategie für die Volleyball Bundesliga sein. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Frauenvolleyballs weiter zu stärken, neue Zielgruppen für den Sport zu gewinnen und die strukturellen Rahmenbedingungen für Athletinnen nachhaltig zu verbessern. In den Fokus rücken unter anderem Maßnahmen zur Förderung von Nachwuchs und Talenten, zur Stärkung von Diversität und Teilhabe, zur besseren Vereinbarkeit von Leistungssport und Familie sowie zur Weiterentwicklung von Vermarktungs- und Veranstaltungsformaten. Darüber hinaus sollen gezielte Netzwerk- und Bildungsangebote sowie neue Veranstaltungs- und Wettbewerbsformate zusätzliche Impulse für die Entwicklung des Frauenvolleyballs setzen.

Mehr als 1,2 Millionen Euro für die größte Zukunftsinvestition der Ligageschichte

Die Volleyball Bundesliga blickt auf eine stabile sportliche und wirtschaftliche Entwicklung mit steigenden Reichweiten, erfolgreichen Vermarktungsmaßnahmen und einer positiven Entwicklung vieler Vereinsstandorte.

Ein bedeutender Erfolg ist die vollständige Erreichung der Ziele des Zukunftsbudgets in den Spielzeiten 2024/25 und 2025/26. Darüber hinaus wurde auch bereits der Zielwert für die Saison 2026/27 erreicht, deutlich früher als ursprünglich geplant.

Diese Mittel schaffen erheblichen Spielraum für Zukunftsinvestitionen. Gemeinsam mit zusätzlichen Vermarktungserlösen und den Beiträgen der Clubs investiert die Volleyball Bundesliga in den kommenden fünf Jahren mehr als 1,2 Millionen Euro in die Einführung und Weiterentwicklung der Video-Challenge in den 1. Bundesligen Frauen und Männer. Damit handelt es sich um die größte gemeinsame Zukunftsinvestition in der Geschichte der VBL.

Zusätzlich stehen für das kommende Jahr rund 400.000 Euro an Projektmitteln zur Verfügung, die gezielt in die strategischen Handlungsfelder der VBL investiert werden sollen.

„Die erfolgreiche Entwicklung des Zukunftsbudgets zeigt, dass wir als Liga gemeinsam in der Lage sind, zusätzliche Ressourcen für Zukunftsprojekte zu erschließen. Diese Investitionen stärken nicht nur die Wettbewerbe, sondern schaffen einen direkten Mehrwert für Vereine, Fans und Partner“, sagt Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga.

Aufsichtsratsvorsitzender Siegmar Müller begrüßte die Vertreter:innen der Vereine zur Bundesligaversammlung 2026 in Frankfurt am Main

Pokalfinale in Köln eröffnet neue Wachstumsperspektiven

Ein weiterer wichtiger Zukunftsbaustein ist die Premiere des Zoi DVV-Pokalfinales in der LANXESS arena im Jahr 2027. Mit dem Umzug nach Köln schlagen die Volleyball Bundesliga und der Deutsche Volleyball-Verband gemeinsam ein neues Kapitel in der Geschichte des Wettbewerbs auf.

Der neue Standort bietet zusätzliche Chancen für Reichweite, Vermarktung und öffentliche Wahrnehmung und unterstreicht die positive Entwicklung des Volleyballsports in Deutschland.

„Das Pokalfinale in Köln bietet uns die Chance, den Volleyballsport auf einer neuen Bühne zu präsentieren und zusätzliche Zielgruppen für unsere Sportart zu begeistern. Wir verstehen das Event als langfristiges Entwicklungsprojekt für den gesamten Volleyball in Deutschland“, erklärt Oszvald-Renkema.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Neben den strategischen Themen standen zahlreiche Arbeitskreise und Ligatagungen auf dem Programm. Dabei wurden unter anderem die Weiterentwicklung der Medienstrategie, die Zukunft der Wettbewerbsstrukturen, der Ausbau der Playoff-Formate sowie Maßnahmen zur Club- und Standortentwicklung diskutiert.

„Die Volleyball Bundesliga hat in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass sie Herausforderungen lösen und Veränderungen gestalten kann. Erfolgreich waren wir immer dann, wenn Vereine, Gremien und VBL-Center gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Genau diese Geschlossenheit wird auch künftig unser größter Erfolgsfaktor sein“, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Siegmar Müller.

Bilder/Quelle: Volleyball Bundesliga GmbH

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