SC Freiburg mit bärenstarker Leistung- Halbfinale zum Greifen nah
Der SC Freiburg hat sich im Hinspiel des Viertelfinales gegen Celta Vigo eine hervorragende Ausgangsposition für das Erreichen des Halbfinales geschaffen. Mit einem klaren und verdienten 3:0-Erfolg vor heimischem Publikum präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Julian Schuster in beeindruckender Form und dominierte die Partie über weite Strecken.

Der SC Freiburg gewann im Europa-League-Viertelfinale gegen Celta Vigo.
Die Breisgauer begannen das Spiel vor ausverkauftem Haus mit hohem Tempo und setzten die Gäste aus Spanien von der ersten Minute an unter Druck. Bereits in der Anfangsphase erarbeitete sich Freiburg mehrere Chancen, ehe Vincenzo Grifo in der 10. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer aus halblinker Position für die verdiente Führung sorgte. Der Treffer war der Höhepunkt einer fulminanten Startphase, in der die Freiburger den Gegner nahezu am eigenen Strafraum einschnürten.
Auch nach dem Führungstreffer blieb der SC spielbestimmend und ließ kaum Chancen für die Gäste zu. In der 34. Minute folgte das zweite Tor: Nach einem entschlossenen Einsatz von Treu und einer präzisen Vorlage von Matanovic war es Maximilian Beste, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einschieben konnte. Kurz darauf scheiterte der auffällige Manzambi mit einem wuchtigen Abschluss am Pfosten , ein weiterer Beleg für die Überlegenheit der Freiburger in dieser Phase.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte Freiburg nahtlos an die starke Leistung der ersten Halbzeit an. Die Gastgeber blieben defensiv stabil und ließen kaum gefährliche Aktionen der Spanier zu. Vigo tat sich schwer, ins Spiel zu finden und strahlte nur in wenigen Momenten Torgefahr aus, wie etwa bei einem Abschluss von Borja Iglesias in der 70. Minute, der knapp über das Tor ging.

Den Schlusspunkt setzte Matthias Ginter in der 78. Minute, als er nach einer Ecke von Beste per Kopf das verdiente 3:0 erzielte. Vigo-Verteidiger Iago Aspas versuchte zwar noch, den Ball auf der Linie zu klären, konnte aber nur noch ins eigene Tor ablenken.
In der Schlussphase hatte der eingewechselte Lucas Höler in der 88. Minute das vierte Tor auf dem Fuß, scheiterte jedoch knapp. Dennoch konnte die Mannschaft mit dem 3:0 hochzufrieden sein – ein Ergebnis, das die starke Leistung des Teams widerspiegelt.






























