Hansy Vogt: „Ich bin am Höhepunkt meiner Karriere angelangt, weil ich zum 1. Mal in der Limburghalle in Sasbach auftrete“
Die kulturelle Reise, die Sasbachs Bürgermeister Nikolas Kopp auf den Weg gebracht hat, ist in vollem Gange. Am Sonntag stand das „Fest der Begegnung“ an, bei dem TV & Event-Moderator, Sänger, Comedian, Bauchredner und offizieller Schwarzwaldbotschafter Hansy Vogt die Limburghalle im Sturm eroberte.

Hansy Vogt in Sasbach
Von der ersten Minute an nahm er das Publikum mit und das hielt an, bis nach den laut geforderten Zugaben zum Ende des rund zweistündigen Auftritts. An diesem Sonntagnachmittag standen nicht die Jungen im Mittelpunkt, sondern die Junggebliebenen. Das Konzept ging auf.
Bereits eine Stunde vor dem großen Auftritt begeisterten die Jechtinger Landfrauen mit einem Torten- und Küchenbuffet, das seinesgleichen suchte. Man kennt es ja hinlänglich, wenn Landfrauen backen oder kochen, dann schmeckt es so richtig. Und so war es denn auch, Kaffee und Kuchen fanden reißenden Absatz, ebenso nach dem Auftritt der mit Liebe zubereitete Wurstsalat oder die herzhaften Käsewürfel. Damit es das Publikum so richtig gemütlich am Sonntagnachmittag hat, war die Limburghalle entsprechend mit Tischen, Stühlen und passender Dekoration ausgestattet – ein hervorragender Rahmen für den rund zweistündigen Aufritt von Hansy Vogt.
Und so ging es zuerst einmal zum Warmlaufen mit ein paar Schwanks aus der Kindheit im Schwarzwald, seiner Oma und der Familie, bei dem sich viele der Gäste ebenso wiederfanden – „eben die alten Zeiten“. Jene Generation, die noch am Samstagnachmittag nacheinander im Zuber gebadet hat beispielsweise. Wald, Wiesen, Freunde – die heile Welt des Schwarzwaldes, wie sie auch am Kaiserstuhl zu finden war. Mit „Danke dir“ dann der Hit, der gleich viermal die SWR4-Hitparade gewonnen hat. Ein in Corona entstandener Text aus Hansys Feder. Mit viel Lebensweisheiten verpackt ging es weiter mit „All die Farben“.

Witzreich, philosophisch, schlagkräftig, amüsant und so besonders kam Hansy Vogt ins Publikum rüber. Er begeisterte ebenso auf der goldenen Klarinette von dem deutschen Musiker, Henry Arland, der durch eine Krankheit das Instrument nicht mehr spielen kann und mit dem Hansy befreundet ist.
Noch vor der Pause tauchte die Bauchrednerpuppe Marie auf. Das acht Jahre alte Schwarzwald Mädchen in Tracht hatte so einiges Amüsantes zum Besten zu geben. Gemeinsam wurde in der Limburghalle gesungen – „Mamor, Stein und Eisen“ oder „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ - geschunkelt, geklatscht und jede Menge gelacht.
Lebensweisheiten bestens verpackt
„Eine Ehe“, so sagte Hansy Vogt, „sollte immer mit Humor begleitet sein“ – bevor er „Ich will“ sang. Mit dieser Ballade „Ich will“ brachte er unmissverständlich zum Ausdruck, wie wichtig es ist, einen Menschen an seiner Seite zu haben, der einen versteht, der die schönen, aber auch weniger schönen Dinge mit einem teilt, durch Dick und Dünn mit einem geht und mit einem guten Gefühl für einen da ist.

2026 kommt Hansy wieder
Die Besucher waren an diesem Sonntag ebenso begeisterte, wie Bürgermeister Nikolas Kopp. Kopp verkündete im Anschluss an die Show auf der Bühne, dass er in der Pause Hansy Vogt auf der Stelle für den 22. März 2026 erneut engagiert hat – gleicher Ort, gleiche Bühne, in der Limburghalle. „Das Fest der Begegnung wurde durch ein starkes Unterhaltungsprogramm von Hansy bereichert und hat dazu beigetragen, dass wir gemeinsam einen wunderbaren Sonntagnachmittag verbringen durften. Es hat das kulturelle Leben in unserer Gemeinde spürbar weiter belebt. Im kommenden Jahr darf sich das Publikum auf den Besuch von Frau Wäber freuen,“ sagt Kopp.
Nikolas Kopp. Kopp verkündete im Anschluss an die Show auf der Bühne, dass er in der Pause Hansy Vogt auf der Stelle für den 22. März 2026 erneut engagiert hat – gleicher Ort, gleiche Bühne, in der Limburghalle
Für die kulturelle Reise stehen aber zuvor noch andere Reise-Ziele an. Der nächste Termin ist Samstag, 5. April mit dem Heimspiel von John Amann & The Legends.


