Bewährte Führung bleibt bei Leiselheimer Wehr mit Matthias Schott und Benjamin Lander
Seit 2015 ist Matthias Schott Abteilungskommandant in Leiselheim und das auch für die weiteren fünf Jahre. Einstimmig wurden er, sowie sein Stellvertreter Benjamin Landerer von der Versammlung am Freitagabend gewählt.

Treue zur Abteilungswehr Leiselheim, die wurde geehrt. Von link Domenic Ehret (25 J.), Matthias Schott, Christina Brand (35 J), Reinhard Grotz (60 J.), Manfred Grotz (55 J.), Benjamin Landerer und Ortsvorsteherin Liane Müller.
Rechner Reiner Müller hatte frühzeitig bekannt gegeben, nicht mehr kandidieren zu wollen, für ihn wird in einer der nächsten Ausschuss-Sitzungen Lars Müller bestimmt. Schriftführer bleibt Martin Mattmüller. Der Ausschuss setzt sich nun wie folgt zusammen: Stefan Hüttner, Patric Bauer, Toni Trinkler (neu) und Reiner Müller (neu).
Die Abteilungswehr wurde im abgelaufenen Jahr zu 11 Einsätzen gerufen. Gleich in der Neujahrsnacht wurde zu einem Carport- und Wohnhausbrand mit 15 Mann ausgerückt. Türöffnung, Verkehrsunfall, Brand von aufgesetzten Strohrundballen, der Dachstuhlbrand am Tiefbrunnen, Ölspur oder das Beseitigen eines Baumes – an Vielfalt mangelte es nicht. Im Juli wurden die Leisleheimer zur Rheinbrücke nach Sasbach alarmiert, hier konnte durch Zufall Brandgeruch auf der französischen Seite bemerkt werden und nach Rücksprache mit den Leitstellen in Deutschland und Frankreich konnte dann ein Lagerfeuer gelöscht werden. Zwischen 5 und 17 man waren durchschnittlich bei den 11 Einsätzen im Einsatz.
Kleinster Ortsteil mit großer Stärke und grandioser Jugendfeuerwehr
Die Abteilungswehr, so führte Matthias Schott aus, setzt sich aus 48 Mann zusammen. Neben 24 Aktiven sind das 16 Jugendfeuerwehrangehörige und acht Senioren. Beachtlich zudem der Ausbildungsstand mit 11 Maschinisten, die alle das TSF-W fahren dürfen, drei Zugführern und 10 Atemschutzgeräteträgern, drei Gruppenführern und sechs Bootführern, sowie einem Strömungsretter. „Das Jahr 2024 stellte uns vor keine größeren Herausforderungen, alle Einsätze konnten gut abgearbeitet werden“, so Schott weiter. Für alle Atemschutzgeräteträger wurde 2024 auf Überdruckmasken umgestellt, was eine bessere Sicht und Sicherheit bei den Einsätzen bedeutet. Zudem wurde der Digitalfunk in den Fahrzeugen installiert. Schriftführer Martin Mattmüller erinnerte in seinem Bericht an kameradschaftliche Veranstaltungen, wie Radtour, Ausflug, leider auch der Abschied vom langjährigen Kamerad Alfred Landerer.
Bürgermeisterstellvertreterin Petra Timm dankte für die Arbeit, die der Bevölkerung zugutekommt. Für das neue Feuerwehrhaus würde sich Bürgermeister Kopp mit Nachdruck einsetzen, versprach sie. Ortsvorsteherin Liane Müller dankte für die vielen Stunden der Fortbildung – „auch das ist nicht selbstverständlich“, sagte sie. „Wir sind froh, dass wir euch haben.“ Sandro Brand indes ging auf die gute Zusammenarbeit zwischen Abteilungswehr und DRK-Ortsverein, ein. Oft gebe es Berührungspunkte, alles klappe reibungslos.

Treue zur Abteilungswehr Leiselheim, die wurde geehrt. Von link Domenic Ehret (25 J.), Matthias Schott, Christina Brand (35 J), Reinhard Grotz (60 J.), Manfred Grotz (55 J.), Benjamin Landerer und Ortsvorsteherin Liane Müller.
„Die Mannschaftsstärke, die ihr hier habt ist wahrlich überragend“, betonte Brand. Gesamtwehrkommandant Domenic Ehret sprach von „teils schwierigen Bedingungen, unter denen die hervorragende Arbeit geleistet wird“., dies Gemeinde-, Kreis- und Länderübergreifend. Die Leiselheimer Wehr stehe dafür, einfach „zu tun und die gestellten Aufgaben zu erledigen“, das zeichne sie aus. Die Wertschätzung seitens der Bevölkerung sieht Ehret, Übungen und Fortbildungen seien in Leiselheim an der Tagesordnung, sowie eine ausgeprägte, vorgelebte und praktizierte Kameradschaft. Nicht selbstverständlich sei die Jugendarbeit, die hier mit 16 jungen Menschen geleistet werde. „Danke, dass ich ein Teil von euch sein darf“, beendete der Gesamtwehrkommandant Domenic Ehret seine Ansprache.
Ehrungen
Einige treue Feuerwehrkameraden konnten durch den stellvertretenden Abteilungskommandanten Benjamin Landerer geehrt werden. In Abwesenheit für 15 Jahre Tobias Ferdinand, für 25 Jahre Domenic Ehret; für 35 Jahre Patric Bauer und Christin Brand, für 55 Jahre Manfred Grotz und für unglaubliche 60 Jahre Hans-Adolf Brand (in Abwesenheit) und Reinhard Grotz.
Das legendäre „goldene Strahlrohr“ für den besten Probenbesuch teilen sich Gerhard Beck und Matthias Schott, beide waren von den 19 Proben bei 17 anwesend.


