Stattliche Weißtanne aus dem Stadtwald: Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz ist aufgestellt
Auf dem Rastatter Marktplatz wird es immer weihnachtlicher. Neben den ersten Hütten für den Weihnachtsmarkt steht jetzt auch der traditionelle Weihnachtsbaum auf dem Platz vor dem Rathaus. Aufgestellt wurde er am Mittwoch, 9. November. Die prachtvolle, zwölf Meter hohe und 22 Jahre alte Weißtanne ist zum ersten Mal nicht eine Baumspende von Rastatter Bürgern, sondern stammt aus dem eigenen Stadtwald.

Eine herrliche Weißtanne aus dem Stadtwald schmückt nun den Marktplatz als Weihnachtsbaum.
Der Baum hat eine ganz besondere Geschichte zu erzählen, weiß Förster Martin Koch, der sich vor wenigen Tagen in den Ruhestand verabschiedet hat. Er sei einer der vielen Bäume, die nach dem verheerenden Orkan Lothar vom 26. Dezember 1999 im Stadtwald gepflanzt wurden. Zwar dominieren im Rastatter Erholungswald, dem Ötigheimer Wald, Laubbäume. An einigen Stellen jedoch pflanzten damals die Forstwirt-Auszubildenden unter Anleitung des ehemaligen Forstwirtschaftsmeisters Klaus Frisch auch Kiefern, Fichten und Weißtannen. Und just eine der schönsten dieser Weißtannen ziert nun den Marktplatz.

Seit der Umgestaltung des Marktplatzes in den 90er Jahren und dem Beginn der „Weihnachtsmarkt-Tradition“ hatte sich die Stadt zunächst bei anderen Gemeinden mit Waldbesitz im Schwarzwald und in der Vorbergzone einen Baum besorgt. Ende der 90er Jahre rief die Stadt dann zu den bekannten Bürger-Baumspenden auf. Und die Rastatterinnen und Rastatter ließen sich nicht lange bitten und machten mit: In den vergangenen 20 Jahren stellten sie herrliche Bäume aus ihren Gärten zur Verfügung. Diese schöne Tradition soll auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, betont Koch. In den nächsten Tagen wird der städtische Kundenbereich Grünflächen den Baum festlich schmücken.


