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Nachrichten aus Rastatt

Mehr Platz für Radfahrer: Bau von Schutzstreifen in der Plittersdorfer Straße startet im Juni

Anfang Juni beginnt in der Plittersdorfer Straße der Ausbau der Radinfrastruktur: Zwischen Richard-Wagner-Ring und Wilhelm-Busch-Straße werden auf beiden Seiten Radschutzstreifen markiert. Das hat die Verwaltung am Montagabend, 4. Mai, im Planungs- und Bauausschuss bekanntgegeben.

In der Plittersdorfer Straße wird ein Radschutzstreifen errichtet.

Stadt Rastatt/Isabelle Joyon

Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Wochen und laufen parallel zu den derzeitigen Bauarbeiten der Stadtwerke Rastatt, die dort das Fernwärmenetz erweitern.

Die neuen Schutzstreifen werden jeweils 1,5 Meter breit sein und sind Teil des städtischen Mobilitätskonzepts. Ziel ist es, die Bedingungen für Radfahrer deutlich zu verbessern und bestehende Lücken im Netz zu schließen. Perspektivisch soll die gesamte Strecke vom Leopoldring bis zum Richard-Wagner-Ring entsprechend ausgestattet werden.

Ursprünglich war lediglich ein einseitiger Schutzstreifen vorgesehen. Im Zuge einer gemeinsamen Verkehrsschau von Stadtverwaltung und Polizei wurde jedoch erkannt, dass beidseitige Streifen die Sicherheit deutlich erhöhen. Unterstützung kommt zudem von Verkehrsplanern: Das Karlsruher Büro PTV, das das integrierte Mobilitätskonzept für Rastatt erarbeitet hat, bewertet das Projekt als wichtigen Baustein für die städtische Verkehrswende. Die Plittersdorfer Straße sei eine zentrale Nord-Süd-Achse, insbesondere für Bewohner im Westen der Murg sowie für Schüler der nahegelegenen Gustav-Heinemann-Schule und der Anne-Frank-Schule.

Auch für Autofahrer hat der Radschutzstreifen Konsequenzen. Durch die Umgestaltung der Straße, die vor allem die Sicherheit von Schülern auf dem Fahrrad verbessert, fallen bisher nicht offiziell gekennzeichnete Parkmöglichkeiten entlang weg. Zudem dürfen sie die gestrichelten Linien nur im Ausnahmefall kurz mitbenutzen, etwa wenn Gegenverkehr ausweichen muss. Dabei gilt immer: Radfahrer haben Vorrang und dürfen nicht gefährdet werden. Darüber hinaus ist das Halten oder Parken auf den Radschutzstreifen nicht erlaubt.

Text/Bild: Stadt Rastatt

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