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Nachrichten aus Ortenau

Treffen der Vorsitzenden der Flurneuordnungen im Ortenaukreis

Austausch mit Landrat Erny in Gutach

Offenburg, 18. August 2025 – Wie steht es um die Flurneuordnungsverfahren im Ortenaukreis? Welche Herausforderungen gibt es aktuell – und wie lassen sich die Prozesse künftig noch effizienter gestalten?

Die Vorsitzenden der Flurneuordnungen im Ortenaukreis kam in Gutach zu einem Austausch mit Landrat Thorsten Erny (3.v.l.) in Gutach zusammen.

Gutach

Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Treffens, zu dem sich die Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften mit Landrat Thorsten Erny, der damaligen Dezernentin Diana Kohlmann (seit 1. August Erste Landesbeamtin des Alb-Donau-Kreises) sowie weiteren Vertretern des Landratsamts im Juli in Gutach austauschten.

Der direkte Austausch mit Ihnen ist mir sehr wichtig“, betonte Landrat Thorsten Erny. „Die Verbesserung der landwirtschaftlichen Strukturen und die Förderung unserer Kulturlandschaft liegen mir am Herzen. Sie leisten als ehrenamtliche Vorsitzende – als Vermittler zwischen Grundstückseigentümern und Verwaltung, als Ansprechpartner und als Verantwortliche für die finanziellen Belange – trotz aller Herausforderungen einen hervorragenden Beitrag. Dafür danke ich Ihnen ausdrücklich“, so der Landrat. Erny hob hervor, dass die konsequente Abarbeitung alter Verfahren die Grundlage dafür bilde, künftig auch neue Projekte mit diesem „kraftvollen Instrument“ anstoßen zu können.

Bürgermeister Eckert zeigte sich erfreut über den Besuch des Landrats: „Sein Engagement und die offene Diskussion verdeutlichen, wie wichtig uns allen effiziente und bürgernahe Flurneuordnungsverfahren sind. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam unsere Region nachhaltig stärken werden.“

Auch Jürgen Nowak berichtete aus der Arbeit des VTG. Die Nachfrage nach Flurneuordnungen sei weiterhin groß, wirtschaftlich befinde sich der Verband auf gutem Weg. Besonders würdigte er den scheidenden TG-Vorsitzenden des BZV Gutach, Bürgermeister i.R. Volker Sahr, für 35 Jahre engagierte ehrenamtliche Arbeit und überreichte ihm ein Weinpräsent.

Diana Kohlmann, zum Zeitpunkt des Treffens noch Dezernentin des Ortenaukreises und inzwischen Erste Landesbeamtin des Alb-Donau-Kreises, stellte die Strategien bei der Verfahrensbearbeitung vor: Ziel sei es, alte Verfahren, bei denen der Wegebau abgeschlossen ist, zügig zu beenden. Neben einer besonderen Priorisierung gelte weiterhin der seit über sechs Jahren bestehende Anordnungsstopp – ein wesentlicher Faktor, um Freiraum für die Bearbeitung langjähriger Verfahren zu schaffen.

Die Experten der Flurneuordnungsverfahren des Landratsamts gaben zudem zu allen 21 laufenden Verfahren einen Überblick und beantwortete Fragen der Vorsitzenden. In den anschließenden offenen Gesprächen wurden wertvolle Anregungen ausgetauscht. Einigkeit bestand darin, den engen Dialog fortzuführen.

Text/Bild: Landratsamt Ortenaukreis

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