Spatenstich für sieben neue Mietwohnungen
Städtische Baugesellschaft investiert rund 2,4 Millionen Euro in Wohnraum an der Oberen Höhe
Mit dem symbolischen Spatenstich hat die Städtische Baugesellschaft Oberkirch am Mittwoch, 15. Juli 2026, den Bau eines neuen Mehrfamilienwohnhauses an der Oberen Höhe 10 begonnen. In zentrumsnaher Lage entstehen sieben Drei-Zimmer-Wohnungen, von denen fünf öffentlich gefördert werden. Die voraussichtlichen Baukosten ohne Grundstück belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Der Bezug ist für Herbst 2027 vorgesehen.

Den symbolischen Spatenstich für das neue Mehrfamilienwohnhaus setzten Markus Huber, geschäftsführender Gesellschafter der Rendler Bau GmbH, Peter Bercher, Geschäftsführer der Städtischen Baugesellschaft, Oberbürgermeister Gregor Bühler, Thomas Maier, Geschäftsführer der Städtischen Baugesellschaft, und Herbert Trayer, Bautechniker der Städtischen Baugesellschaft (von links).
Oberbürgermeister Gregor Bühler würdigte das Vorhaben als wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und hob die besondere Rolle der Städtischen Baugesellschaft hervor. „Sie sorgt dafür, dass Wohnen in Oberkirch bezahlbar bleibt. Sie übernimmt Verantwortung dort, wo der Markt allein oft keine ausreichenden Antworten gibt. Und sie denkt dabei nicht in kurzfristigen Renditen, sondern in Generationen“, sagte Bühler.
Mit dem Neubau wird eine bislang als Grünfläche genutzte Fläche innerhalb des bestehenden Siedlungsbereichs nachverdichtet. „Ziel ist es, die bislang als Grünfläche genutzte Fläche zu einem modernen Wohnstandort zu entwickeln. Damit soll die Nachverdichtung im Innenbereich erfolgen und zusätzlicher preisgedämpfter Wohnraum in zentrumsnaher Lage geschaffen werden“, erklärte Thomas Maier, Geschäftsführer der Städtischen Baugesellschaft.
Die sieben Wohnungen verfügen über Wohnflächen zwischen 80 und 87 Quadratmetern. Insgesamt entstehen rund 600 Quadratmeter Wohnfläche . Für die fünf öffentlich geförderten Wohnungen ist eine Nettokaltmiete von 8,71 Euro pro Quadratmeter vorgesehen. Die Förderung über ein zinsverbilligtes Darlehen erfolgt über das Programm Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen der Sozialen Mietwohnraumförderung nach den Bestimmungen des Landeswohnraumförderungsgesetzes und ist für 40 Jahre bindend.
Erstmals neue Beschleunigungsmöglichkeit genutzt
Bei der Planung schreibt die Städtische Baugesellschaft bewährte Wohnkonzepte aus ihrem Bestand fort. Die Grundrisse orientieren sich an bereits realisierten Gebäuden in der Adolf-Kolping-Straße und werden für den neuen Standort weiterentwickelt. Ergänzend zu den Wohnungen ist eine Spielfläche vorgesehen. Das neue Stadthaus mit Wärmepumpe und PV-Anlage, sowie einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung soll sich damit in die bestehende Wohnbebauung an der Oberen Höhe und der Briandstraße einfügen. Die Entwicklung des Wohnstandorts begann 1994, als die Stadt nach dem Abzug der französischen Streitkräfte einen großen Teil des Geländes vom Bund erwarb.
Mit den sieben Neubauwohnungen wächst der Bestand der 1963 gegründeten Städtischen Baugesellschaft auf insgesamt 730 Mietwohnungen in Oberkirch und den Ortsteilen. Die durchschnittliche Miete im Gesamtbestand beträgt 6,41 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
Am Spatenstich nahmen neben Oberbürgermeister Gregor Bühler und den Geschäftsführern Thomas Maier und Peter Bercher Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Vertreter der beauftragten Unternehmen und des Ingenieurbüros Isenmann teil. Bühler dankte allen Beteiligten und wünschte eine erfolgreiche und unfallfreie Bauzeit.


