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Nachrichten aus Ortenau

Pilzbefall einer Rotbuche auf dem Gelände des Ölbergs

Eine große Rotbuche auf dem Gelände des Ölbergs in der Nähe des Denkmals ist stark von einem Pilz im Wurzelbereich befallen.

Die Fotos stammen aus dem September 2024, als der Pilz geblüht hat und daher besonders sichtbar war.

Stadt Offenburg

Das haben Baumkontrolleure der Technischen Betriebe (TBO) festgestellt. Der Riesenporling, ein Pilz, der sich ausschließlich auf die Zersetzung der statisch relevanten Haltewurzeln konzentriert, war am Stammfuß innerhalb kürzester Zeit stark aufgeblüht. In der Zwischenzeit ist der Fruchtkörper abgestorben, die Beschädigung durch den Pilz ist nicht sichtbar. Ein externer Gutachter wurde daraufhin damit beauftragt, den Baum eingehend zu untersuchen. Er bewertete den Befall als derart stark, dass eine Fällung als die einzige Option bleibt. Durch den Befall ist der Baum derart geschwächt, dass er eine große Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellt. Mit anderen Maßnahmen, etwa dem Einkürzen der Krone, könne die Gefährdung nicht beseitigt werden, bedauern die städtischen Baumexperten. Die Fällung des Baumes muss zeitnah am Donnerstag, 13. Februar erfolgen, bevor die Rotbuche Laub ansetzt und die Windlast auf die stark geschädigten Haltewurzeln drücken kann. Eine Nachpflanzung wird im Herbst/Winter 2025/2026 erfolgen: Vorgesehen ist ein Baum mit einem größeren Stammumfang oder die Pflanzung mehrerer Bäume. Die Abstimmungen hierzu laufen gerade.

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Text/Bild: Stadt Offenburg

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