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Nachrichten aus Ortenau

OB-Firmenbesuch beim Mildenberger Verlag/Pressemitteilung der Stadt Offenburg

Fokussiert und flexibel

Der Mildenberger Verlag gehört bei den Firmen-besuchen von OB Marco Steffens zu den willkommenen Anlaufstellen, ist das Unternehmen doch ein erfolgreich agierendes, solides Familienunternehmen und obendrein gemeinnützig engagiert. Geschäftsführer Frank Mildenberger ist davon überzeugt: "Qualität setzt sich durch." Wo-bei für den gelernten Betriebswirt ebenso fest-steht: "Man kann sich nicht zurücklehnen."

Interessante Einblicke (v.l.): OB Marco Steffens mit Geschäftsführer Frank Mildenberger, Fachbereichsleiter Marco Butz und Redakteurin für Deutsch und Musik, Mirja Piltz.

Stadt Offenburg

Der Mildenberger Verlag hat sich auf Schulbücher spezialisiert – mit dem Schwerpunkt Grund-schule. "Wir haben unsere Nische gefunden", versichert Frank Mildenberger, dessen Großvater Karl den Verlag nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut hatte. Nach den Anfängen im Offenburger Westen wurde 2017 der Neubau im Gewerbegebiet Rammersweier eröffnet. Im vergangenen Jahr konnte das 75-jährige Firmenjubiläum gefeiert werden.

"Fokussierung und Flexibilität" seien die Stärken des Verlags mit seinen 67 Mitarbeitenden. Die Zeiten haben sich geändert. Früher habe man ein Schulbuch gemacht und fertig. Heute müssten digitale Zusatzkomponenten einbezogen werden, die das Lernen methodisch unterstützten. Nicht geändert hat sich die Zielgruppe: "Die Kinder stehen bei uns im Fokus."

Die deutsche Schullandschaft zeichnet sich durch große Vielfalt aus. Aufgrund der Kulturhoheit der Länder gibt es 3000 Lehrpläne und 20 verschiedene Schulformen. Der Mildenberger Verlag ist einer der letzten inhabergeführten Verlage, die noch nicht von einem der drei führenden Schulbuchkonzerne Klett, Westermann und Cornelsen übernommen wurden. Insgesamt umfasst das Verlagsprogramm mehr als 2000 Artikel, da-runter Standardwerke wie den "Keller-Pfaff", den "Mathetiger" oder das "ABC der Tiere". Bekannt ist der Verlag auch durch die Einführung der Silbenmethode, bei der Lesen- und Schreibenlernen nicht auf der Basis einzelner Buchstaben, sondern von Silben erfolgt – "das hilft vielen Kindern".

Herausforderungen

Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache wird mit den Titeln "Deutsch als Zweitsprache" anhand neuer didaktischer Ansätze anschaulich das Lernen der deutschen Sprache vermittelt. Wachsende Unterschiede im Leistungsniveau der Kinder, Flüchtlingskinder ohne Deutschkenntnisse und der schon erwähnte verstärkte Einsatz digitaler Medien sind aktuelle Herausforderungen für das Schulsystem und damit auch für den Verlag bei der Konzeption von adäquatem Lernmaterial.

Darüber hinaus zeichnet sich der Verlag durch sein soziales Engagement aus. Bildungsprojekte zur Leseförderung werden beratend und finanziell unterstützt, zum Beispiel das Projekt "Sprache – der Schlüssel der Zukunft" in enger Zusammenarbeit mit der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas. OB Marco Steffens zeigte sich beeindruckt: "Ihr Verlag spricht die Sprache der Zukunft."

Text/Bild: Stadt Offenburg

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