Nochmal auf den Putz hauen
Narrenzunft Waldwurz feiert 44. Geburtstag
Die fünfte Jahreszeit ist für viele etwas ganz Besonderes. Ab November steigt die Vorfreude. Klaus-Dieter Fink, Vorstandsvorsitzender der Narrenzunft Waldwurz Albersbösch, feiert dieses Jahr mit seinen Vereinskolleg*innen ein närrisches Jubiläum: 44 Jahre gibt es die Waldwurz bereits.

Waldwurz Klaus-Dieter Fink.
Entstanden ist der Name aus dem für den Stadtteil damals wichtigen Stadtwald und der darin zu findenden Baumwurzeln. „Mit dem Holz wurde gefeuert; mit Kräutern heilende Mischungen und Likör zubereitet“, erzählt Fink. Aus ein paar Fastnachtsinteressierten im April 1980 sind 44 Jahre später 170 Mitglieder geworden.
Gefeiert wird das Jubiläum am Mittwoch, 7. Februar, um 18.30 Uhr auf dem Schulhof der Eichendorff-Schule in Albersbösch. Gegen 19.30 Uhr stellt die Baumstellergilde Wolfonia Rammersweier den Baum am Rabenplatz, danach wird im Narrenkeller der Schule gefeiert. Mit dabei sind die Knallfrosch-Combo Weier, die Schwellkepf aus Offenburg sowie Uli Litterst von der Fessenbacher Narrenzunft als Moderator.
Auf die Frage, woher die Fastnacht überhaupt komme, antwortete Klaus-Dieter Fink: „Die erste Antwort der Kinder bei der Häs-Vorstellung an der Eichendorff-Schule lautet jedes Jahr, um den Winter zu vertreiben. Rituale dazu gibt es sicher, die Fastnacht gehört nicht dazu, sondern läutet die Fastenzeit ein. Vorher wird nochmal auf den Putz gehauen und alles verspeist, was noch da ist.“


