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Nachrichten aus Ortenau

Neue Weinhoheit kommt aus dem Wolfhag

atja Wiegert folgt auf Katharina Bruder

Oberkirch - In diesem Jahr kann das Oberkircher Weinfest nach zwei Jahren Coronazwangspause wieder stattfinden. Oberbürgermeister Matthias Braun freut sich auf die Rückkehr auf den Festplatz an der Rench. Es gibt also einen guten Grund, um mit einem Glas guten Oberkircher Wein auf dem Fest anzustoßen.

Stellten sich der Presse zum Gespräch, von links: Oberbürgermeister Matthias Braun, die neue Oberkircher Weinprinzessin Katja Wiegert sowie Isabell Ehrlich und Mathias Benz vom Fachbereich „Kultur“ des Rathauses.

Ulrich Reich/Stadt Oberkirch

Liebenswürdige Botschafterinnen des Oberkircher Weinfestes sind die Weinprinzessinnen, welche mit viel Charme und großer Kenntnis für den heimischen Wein unter den Gourmets und Weinliebhabern werben. In diesem Jahr kommt die Weinhoheit aus dem Wolfhag: Katja Wiegert ist ihr Name. „Ich habe mich gefreut, als ich erfahren habe, dass Katja Wiegert die nächste Weinhoheit ist“, berichtete das Stadtoberhaupt im Gespräch am Donnerstagvormittag – 25. August 2022. „Der Wiegerthof der Eltern ist ja ein Begriff in Oberkirch und dem Renchtal.“ Er freue sich nach der Corona-bedingten Pause schon auf die gemeinsame Kutschfahrt zur Eröffnung des Weinfests mit der neuen Weinhoheit, auch wenn es dann wohl seine Letzte sein wird. „Ich habe das Weinfest immer sehr gern eröffnet“, blickt das Stadtoberhaupt auf die vergangenen Weinfeste zurück. „Beim nächsten Mal werde ich als Gast das Weinfest feiern“. Katja Wiegert erfülle alle Voraussetzungen, die das Amt einer Oberkircher Weinprinzessin erfordere, ist sich Oberbürgermeister Matthias Braun bei der Vorstellung der jungen Dame vor den lokalen Medienvertretern im Rathaus sicher. „Sie verleiht in den kommenden zwölf Monaten dem Oberkircher Wein ein charmantes Gesicht“, unterstrich das Stadtoberhaupt bei dem Pressegespräch. „Es tut gut, wieder gemeinsam feiern zu können.“ Auflagen mit Blick auf Corona gilt es keine zu beachten. Vielmehr könne man wieder einige Stunden Geselligkeit und Gemeinschaft, in dieser Zeit der multiplen Krisen auf dem Weinfest genießen. „Trotz aller Widrigkeiten wurde ein tolles Programm vom Organisationsteam um Isabell Ehrlich organisiert“, und nicht ohne Stolz wird von Seiten der Stadt betont, dass für alle Programmpunkte kein Eintritt zu bezahlen sei. „Mein Dank geht ausdrücklich an die Schaustellerfamilie Theo Hahn und Festwirt Fritz Weber für ihren Einsatz“, hob Oberbürgermeister Braun hervor. „Ohne deren großes Engagement gebe es in diesem Jahr kein Oberkircher Weinfest.“ Es sei gerade für Schausteller und Gastronomen keine leichte Zeit gewesen und Corona wirke gerade dort immer noch nach. Ein Grund, warum das Rundzelt mit dem Weindorf pausieren müsse.

Amt mit Tradition im Wolfhag
Die neue Weinhoheit Katja Wiegert stammt aus dem Wolfhag. Dort betreiben ihre Eltern Manfred und Beate Wiegert im Haupterwerb einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Obst und Reben. Nebenbei betreiben sie einen Gastronomiebetrieb und zwei Ferienwohnungen. Katja Wiegert studiert in Heidelberg an der Pädagogischen Hochschule Mathematik und Geographie auf Realschullehramt. Als Lieblingswein gibt die 22-Jährige den Klingelberger der Oberkircher Winzer e.G. aus der Collection O an. Sie ist nach Julia Huber und Anna-Maria Schappacher bereits die dritte Weinhoheit aus dem Oberkircher Ortsteil. Eine Besonderheit wartet in diesem Jahr auf dem Oberkircher Weinfest auf die Weinprinzessin. Sie wird die Bürgermeister aller drei Partnerstädte Oberkirchs treffen dürfen. Denn Pandemie-bedingt werden die Städtepartnerschaftsjubiläen, 50 Jahre mit Draveil/Frankreich und jeweils 30 Jahre mit Haverfordwest/Großbritannien und Oosterzele/Belgien, am Weinfestsamstag, ab 10:00 Uhr, im Festzelt nachgefeiert. Neben einem attraktiven Festprogramm an allen vier Tagen für Jung und Alt, gilt es eine Weinkarte mit 40 Weinen aus Oberkirch sowie ein breites kulinarisches Angebot zu entdecken. Damit wird das Oberkircher Weinfest auch in diesem Jahr seinem Ruf bestens gerecht: neben Vergnügen auch noch das Beste aus Keller und Küche zu bieten.


 

Text/Bild: Stadt Oberkirch

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