Kunst als Zeichen der Hoffnung
Finissage der Ausstellung „Art Brave Ukraine“ im Treffpunkt Vielfalt in Oppenau
Mit einer stimmungsvollen Finissage im Treffpunkt Vielfalt ging am vergangenen Sonntag das Projekt „Art Brave Ukraine“ zu Ende.

(v.l.n.r.): Bürgermeister Christoph Lipps, Volodymyr Khmura, margarita Koshyl, German Khodunay, Susanne Droste, Erik Füssgen, Svenja Gerbendorf, stellvertretender Bürgermeister Dr. Jörg Peter und Anna Kukharuk bei der Finissage der Ausstellung ,,Art Brave Ukraine".
Die von ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern initiierte Ausstellung hatte es sich zum Ziel gesetzt, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine künstlerisch zu verarbeiten – als Ausdruck von Widerstand, Hoffnung und Menschlichkeit. An insgesamt fünf Standorten in Oppenau und Oberkirch konnten Besucherinnen und Besucher in den vergangenen Wochen die eindrucksvollen Werke entdecken.
Musikalisch eröffnet wurde die Abschlussveranstaltung von Ihor Stoloka, bevor Susanne Droste und Svenja Gerbendorf die Gäste herzlich begrüßten. Sie dankten insbesondere den Sponsoren Stadtwerke Oberkirch, PAuLA e.V. und Edeka Decker, ohne deren Unterstützung das Projekt nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank galt der Kuratorin Bernadette Thomas und Anna Kukharuk, die sich mit großem Engagement für die Umsetzung des Projekts eingesetzt hatten.
In seinen Worten hob Dr. Jörg Peter die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Oberkirch hervor. „Der Anlass mag kein schöner sein, doch das Projekt ist ein starkes Zeichen der Hoffnung“, betonte er. Auch Bürgermeister Christoph Lipps schloss sich dieser Botschaft an und würdigte die kulturelle und menschliche Bedeutung des Projekts.
Im Anschluss stellten Anna Kukharuk und einige der beteiligten Künstlerinnen und Künstler sich vor und überreichten Herrn Füssgen (Stadtwerke Oberkirch) als Dank für seine großzügige Spende eines der ausgestellten Bilder. Danach nutzten die Gäste die Gelegenheit, den Abend bei guten Gesprächen und in anregender Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke kommt vollständig der Finanzierung eines Evakuierungsfahrzeugs für die Ukraine zugute – ein weiterer Ausdruck dafür, dass Kunst bewegen und konkret helfen kann.


