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Nachrichten aus Ortenau

Innovation, Zusammenarbeit und Zukunftsorientierung – all das vereint sich im INNOLAB33 in Lahr

Mit dem InnoLaB33 entsteht in Lahr ein Ort, an dem unternehmerische Ideen Wirklichkeit werden können. In einem inspirierenden Umfeld werden Gründungsgeist, Technologie, Innovation und Transfer zusammengeführt.

Dabei sollen neben Gründern auch etablierte Unternehmen und Bildungsträger wie Hochschulen und Akademien Teil des InnoLaB33 werden.

Die Gesellschaftervertreter Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht, Dr. Martin Herrenknecht Verwaltungs GmbH, Brigitta Schrempp, schrempp edv GmbH, und Johannes Weide, BLACKVRST Equity GmbH, engagieren sich gemeinsam dafür, das Potenzial des Standorts zu entfalten und das Bestandsgebäude B33 in eine langfristige, zukunftsorientierte und wirtschaftliche Nutzung zu überführen. Das InnoLaB33 steht für Aufbruch: Aus einem ehemals militärisch genutzten Gebäude wird ein kreativer Arbeitsort für Menschen mit Ideen und Unternehmergeist.

Im Januar wurde nach Beschlüssen aus dem vergangenen Jahr die Betreibergesellschaft StartkLahr Innovationen GmbH gegründet und mit Tobias Fischer seit Mai ein Geschäftsführer verpflichtet, der die Konzeption und Planung tatkräftig vorantreibt und die künftigen Akteure und Nutzer des InnoLaB33 zusammenbringt.

„Innovationskraft sichern heißt Zukunft sichern“

Dr. Martin Herrenknecht sieht im InnoLaB33 einen strategischen Beitrag zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Region:

„Wir müssen jungen Menschen hier in der Region die Möglichkeit geben, eigene Ideen umzusetzen – mit modernem Arbeitsumfeld, Vernetzung und konkreter Unterstützung. Das InnoLaB33 bietet genau dafür den Rahmen. Wenn aus einer guten Idee ein marktfähiges Produkt wird – und das direkt hier in Lahr –, dann haben wir als Standort alles richtig gemacht.“

Für Herrenknecht ist klar: Wer heute in Start-ups, Technologieentwicklung und unternehmerische Bildung investiert, legt den Grundstein für die Wettbewerbsfähigkeit von morgen.

„Leuchtturm für Lahr und die Ortenau“

Brigitta Schrempp hebt hervor, dass das InnoLaB33 mit seinem inhaltlich innovativen Konzept den Standort stärkt:

„Das InnoLaB33 hat das Potenzial, eine hohe Strahlkraft zu entwickeln. Es wird wesentlich dazu beitragen, Lahr und die Ortenau als Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten. Aus vielen Gesprächen mit weiteren Unternehmern ist mir bekannt, dass sie mit dem InnoLaB33 ebenfalls große Chancen für die gesamte Region verbinden.“

Die Vielfalt an leistungsfähigen Industriebetrieben am Standort Lahr biete für das InnoLaB33 mit seinem Fokus auf industrie- und produktionsnahen Dienstleistungen das ideale Umfeld.

„Ein Ort, an dem Kooperation konkret wird“

Johannes Weide betont die offene, vernetzende Idee hinter dem InnoLaB33 – und ihre Wirkung über die Grenzen Lahrs hinaus:

„Wir schaffen hier einen Ort, an dem sich Start-ups, Mittelstand, Hochschule und Stadtgesellschaft auf Augenhöhe begegnen können. Es geht nicht um geschlossene Räume, sondern um gelebten Austausch. Das InnoLaB33 ist kein Konzept auf dem Papier – es ist ein konkreter Raum, in dem Menschen miteinander Neues entwickeln. Das macht den Unterschied.“

Gerade im ländlichen Raum sei es entscheidend, Innovationskraft nicht nur in Großstädten zu fördern, sondern aktiv vor Ort zu ermöglichen.

Ein Standortprojekt mit Zukunftsperspektive

Das Gebäude B33 ist ein zentraler Erfolgsfaktor für das Gründer- und Innovationszentrum, da es bezahlbare Flächen für junge Unternehmen bietet. Austausch und Vernetzung finden in diesen Räumen statt. Es gibt keine geeignete Ausweichfläche und keine kostengünstigere Alternative. Das B33 ist nicht irgendein Altbau, sondern das Fundament für die Umsetzung des gesamten Projekts.

Für die langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit der StartkLahr Innovationen GmbH sind Mieteinnahmen aus dem B33 unabdingbar. Mit der Modernisierung schafft die Stadt Lahr dafür die Voraussetzungen und steigert zugleich den Wert ihrer Immobilie. Die Maßnahmen, die zusätzliche Kosten verursachen – Hausentwässerung, Zisterne, Rampen und Stützen – sind dabei unabhängig von der Nutzung als Gründerzentrum notwendig, um das Gebäude weiter wirtschaftlich betreiben oder verpachten zu können. Ohne diese Sanierung drohen mittelfristig ein Nutzungsverbot und in der Folge ein kostspieliger Rückbau.

Das InnoLaB33 steht für modernes Unternehmertum, sinnvolle Nutzung von Bestandsflächen und gelebte Kooperation. Es zeigt, wie unternehmerische Verantwortung, Innovationsförderung und Standortbindung ineinandergreifen können – getragen von Menschen, die die Zukunft der Region mitgestalten wollen.

Ein Gründerzentrum ist kein Luxus. Es ist ein Werkzeug, das Lahr im Wettbewerb um Fachkräfte, Ideen und Unternehmen konkurrenzfähig hält. Und es ist ein klares Signal: Wir investieren in unsere Zukunft.

Quelle: schrempp edv

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