Unterstützung für ältere Menschen
Stiftung Altenpflege: Insgesamt 8000 Euro gehen an drei Einrichtungen
Weil am Rhein. Schöne Bescherung: Kurz vor Weihnachten durften sich das Pflegeheim Markgräflerland, die Diakoniestation Weil am Rhein-Vorderes Kandertal und die Katholische Sozialstation Weil am Rhein über eine besondere finanzielle Unterstützung freuen. So hat die Stiftung Altenpflege Weil am Rhein doch diese drei Einrichtungen ausgewählt sie mit einem Beitrag von insgesamt 8000 Euro unterstützt.

Freuen sich über die vorweihnachtliche Bescherung: (v.l.) Der Vorsitzende des Stiftungsbeirats Wolfgang Dietz, Beirätin Christine Krauth, Lilli Buss vom Pflegeheim Markgräflerland, Beirat Gustav Walliser, Gabriela Rüter-Bürgin von der Katholischen Sozialstation, Ansprechpartnerin der Stiftung, Annette Huber, Gunter Eberhardt, Stiftungs-Vorstand sowie Christa Grommelt (Beirätin).
Die 5000 Euro, die an das Pflegeheim Markgräflerland gehen, werden dort für Heileurythmie eingesetzt. Lilli Buss, Pflegedienstleiterin und stellvertretende Heimleiterin, freute sich über diesen Zustupf und erzählte von einer sehr aktive Therapeutin, die auch den Bewohnern diese Bewegungstherapie anbieten wolle, die sich diese Therapie, die Körper und Seele miteinander in Einklang bringt, eigentlich nicht leisten können.
Heileurythmie wendet sich an den ganzen Menschen und kann nicht nur eine wirksame Hilfe im Krankheitsfall sein, sondern auch die Entstehung und Erhaltung der Gesundheit unterstützen.
Mit einem weiteren Teil der Spende sollen Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich im Pflegeheim engagieren, unterstützt werden.
Die Katholische Sozialstation Weil am Rhein wird die Spende von 1500 Euro für Teambuilding-Maßnahmen einsetzen, wie Pflegedienstleiterin Gabriela Rüter-Bürgin berichtete. Solche gemeinsamen Aktionen seien in der Corona-Zeit nicht möglich gewesen, was sehr bedauert wurde. Nun wolle man das Miteinander wieder leben und den Zusammenhalt fördern.
Die Diakoniestation Weil am Rhein-Vorderes Kandertal erhält ebenfalls 1500 Euro und möchte das in die Sturzprophylaxe investieren. Mit einem speziellen Parcours für ältere Menschen soll deren Muskeln gestärkt, das Gleichgewicht gefördert und das Umfeld sicherer gestaltet werden. Das Risiko von Stürzen, die gerade im Alter weitreichende Folgen haben könnten, soll damit minimiert werden, berichtete die Ansprechpartnerin der Stiftung Altenpflege im Rathaus, Annette Huber, stellvertretend für die Diakonie, die krankheitsbedingt keine Vertreterin schicken konnte.
Gunter Eberhardt, der zusammen mit Christian Lehmann den Vorsitz der Stiftung inne hat, die sich die Unterstützung älterer Menschen in besonderen Lebenslagen zum Ziel gesetzt hat, übergab die symbolischen Schecks im Beisein des Vorsitzenden des Stiftungsbeirats, Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, sowie den Stiftungsbeiräten Christa Grommelt (Evangelische Kirchengemeinde), Gustav Walliser (Gemeinderat) und Christine Krauth (Leiterin Abteilung Soziales, Schulen, Sport).
„Wir sind in der guten Situation, über Mittel zu verfügen, die der Altenpflege zu Gute kommen. Das geschieht aufgrund der Tatsache, dass Menschen einen Beitrag geben, um Mitmenschen hier in der Stadt zu helfen. Dafür möchte ich mich im Namen des Stiftungsbeirats herzlich bedanken“, ließ Dietz bei der kleinen Feierstunde im neuen Gemeinschaftsraum des Rathauses wissen. Er dankte auch den Einrichtungen für ihre „segensreiche Arbeit“.
Die Stiftung Altenpflege Weil am Rhein unterstützt Maßnahmen, die der gesundheitlichen Erholung oder sonstiger Förderung älterer Menschen dienen oder die bei der Errichtung und Erhaltung von Einrichtungen sowie der Betreuung älterer Menschen helfen. Gefördert werden zudem Maßnahmen zur Freizeitgestaltung und gesellschaftlicher Integration älterer Menschen.


