Umfassende Einblicke direkt vor Ort
Gemeinderats-Rundfahrt: Wichtige Projekte wurden angesteuert
Tour de Weil: Acht Haltestellen auf der Gemarkung von Weil am Rhein haben am vergangenen Samstag die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Stadt angesteuert. Bei der gut vierstündigen Rundfahrt erläuterte die Verwaltung um Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, Erster Bürgermeister Rudolf Koger und mehrere Amtsleiterinnen und Amtsleiter den aktuellen Sachstand verschiedener Projekte, die voraussichtlich bei der Haushaltsplanung 2024 eine wichtige Rolle einnehmen werden

Acht Haltestellen auf der Gemarkung von Weil am Rhein haben die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte angesteuert. Die Stadtverwaltung erläuterte dabei den aktuellen Sachstand verschiedener Projekte, die voraussichtlich bei der Haushaltsplanung 2024 eine wichtige Rolle einnehmen werden.
Die Bürgervertreterinnen und -vertreter bekamen dabei umfassende Einblicke in die wichtigen Vorhaben, konnten sich vor Ort Eindrücke verschaffen und direkt ihre Fragen an die Verantwortlichen richten. Ganz nach dem Motto: mittendrin statt nur dabei.
"Solch eine Tour ist hilfreich für die Beratungen im Gemeinderat. Die Haushaltsrundfahrt gehört seit vielen Jahren als fester Bestandteil zur Vorbereitung unserer Haushaltsberatungen," sagt Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Das gelte in diesem Jahr ganz besonders, weil der Landkreis Lörrach für 2024 eine dramatische Anhebung der Kreisumlage angekündigt habe, die die Stadt ohne Wenn und Aber zu zahlen habe.
Darüber hinaus befinden sich zahlreiche Ausgabegesetze von Bund und Ländern in der Beratung, bei denen die finanzielle Ausgabenseite ohne Ausgleich auf die kommunale Ebene verlagert werden soll.
Erster Haltepunkt war das Nonnenholz, wo man sich den Themen Kunstrasenplatz, Tartanbahn im Stadion 1 und Sanitärtrakt widmete. Auf dem Hauptfriedhof machten sich die Teilnehmenden dann ein Bild von der geplanten Realisierung des naturnahen Gräberfelds, vom angedachten Rückbau des Urnenhofs und der Friedhofsmauer, die in den kommenden Jahren angegangen werden sollte.
Nach dem Stopp in der Grünanlage Hohe Straße, die dank vieler Ideen anlässlich einer Bürgerbeteiligung generationsübergreifend gestaltet werden soll, ging es in Richtung Haltingen. Dort steuerte der Bus zunächst die Alte Schule an, wo die baulichen Maßnahmen, die unter anderem die Sanierung der Sanitäranlagen, Arbeiten der Heizungsanlage, Erneuerung der Hebeanlage, Sportbodensanierung, Einbau der Brandmeldeanlage oder auch den W-LAN-Einbau beinhalten, vorgestellt wurden.
In Ötlingen hielt der Bus an der Mehrzweckhalle. Hier nahm die Gruppe den Sportboden der Mehrzweckhalle in Augenschein. Die Mehrzweckhalle wird vorwiegend von der TSG Ötlingen, dem Zoll und dem Kindergarten für Sport, aber eben auch für Veranstaltungen genutzt.
Zurück in Haltingen ging es zum Neubauprojekt Güterstraßenbrücke. Das 24,80 Meter lange und 6,35 breite Bauwerk, das eine Tragfähigkeit von 60 Tonnen aufweist, wird voraussichtlich 2024 fertiggestellt und belastet den Haushalt der Jahre 2023 und 2024.
Letzter Stopp der Tour war in Friedlingen. Hier schauten sich die Fahrtteilnehmer unter Führung des Geschäftsführers der Weiler Wirtschaftsförderung (WWT), Peter Krause, die Südhalle des Kesselhauses genauer an. Die Südhalle wurde inzwischen an die Nahwärmeversorgung der Stadtwerke angeschlossen, um die Nebenkosten zu stabilisieren.
Zudem hat die WWT den Grundausbau der Südhalle übernommen, der bis zum Monatsende abgeschlossen sein sollte. Die Kosten liegen dabei im Plan. Alle Flächen in der Südhalle sind inzwischen vermietet. Die Mieter sind aktuell dabei, ihre Räumlichkeiten nach ihren Bedürfnissen auszubauen. Bei der Vollbelegung der Südhalle werden etwa 25 neue Arbeitsplätze entstehen.


