„Tag der offenen Tür“: Mehrere Tausend kommen ins Rathaus / Schaubühne der vielfältigen Arbeit
Informativ, kreativ und unterhaltsam
Weil am Rhein. Mehrere tausend Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit genutzt, ganz ohne Terminhatz und Zeitdruck dem Rathaus der 3-Länder-Stadt einen Besuch abzustatten. Die Stadtverwaltung veranstaltete am Samstag einen „Tag der offenen Tür“, und die Besucherinnen und Besucher kamen in Scharen. Sie nahmen nicht nur den neuen Erweiterungsbau unter die Lupe, sondern machten sich auch ein Bild von den vielfältigen Aufgaben, die die Mitarbeitenden des Rathauses tagtäglich erledigen.

Gut angenommen wurden auch die Führungen durch das Rathaus. Dort erfuhren die Besucherinnen und Besucher sehr viel Wissenswertes zum Erweiterungs- und Bestandsbau
Alle Ämter und Abteilungen aus dem Rathaus, aber auch die Feuerwehr, der Betriebshof, die Stadtjugendpflege, die Museen oder auch das Laguna Badeland waren in diesen fünf Stunden mit von der Partie, präsentierten sich auf unterschiedliche Art und Weise den kleinen und großen Gästen. Die genossen den ebenso informativen wie unterhaltsamen Tag. „Die Resonanz war durchweg positiv“, freute sich auch Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Immer wieder seien dabei die Freundlichkeit der Mitarbeitenden und die lockere, harmonische Atmosphäre genannt worden.
Anlässlich des „Tages der offenen Tür“ wurde der neue Erweiterungsbau der Öffentlichkeit vorgestellt. Die zeigte sich besonders beeindruckt von der Helligkeit der Räumlichkeiten und - wenn wundert es – von der Dachterrasse. Der wunderbare Rundumblick nach Basel, auf Ötlingen und bis nach Istein wurde ebenso gelobt wie der Traumraum im fünften Obergeschoss. Dort sei man den siebten Himmel doch sehr nah, schmunzelte ein Besucher.
Bei den gut besuchten Führungen durch das Rathaus erläuterten Thomas Klug und Yves Störk vom Amt für Gebäudemanagement und Umweltschutz die interessanten Besonderheiten des Erweiterungsbaus, aber vermittelten auch wichtige Fakten rund um die Brandschutzsanierung im Bestandsgebäude. Warum Büros weichen und welche Vorschriften beachtet werden mussten.

Der richtige Umgang mit Feuerlöschern demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr Weil am Rhein. Anwesende testeten gleich einmal ihr Wissen.
Wichtige Informationen vieler weiterer Themen, die die Stadtverwaltung und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten, gab es im gesamten Haus. Ob das nun Ratschläge zu den Themen wie Tigermücke oder Kriminale Prävention waren oder Wissenswertes zur Stadtentwicklung, der Flüchtlingsintegration, zum Rechnungsprüfungsamt oder der Nahwärme. Zu einem Quiz mit Fragen rund um ihr jeweiligen Fachgebiet hatten die Kämmerei und die Baurechtsabteilung eingeladen, wovon die Besucherinnen und Besuchern auch gerne und in großer Anzahl Gebrauch machten.
Unterhaltsam ging es im und rund um das Rathaus zu. Dafür sorgten musikalisch die Stadtmusik, „Bonds Bigband“ und die jungen Künstlerinnen und Künstler der Musikschule, die an verschiedenen Stationen im Haus für die richtigen Töne sorgten. Clown „Pat“ erfreute Groß und Klein mit seinen lustigen Tricks und tierischen Luftballonkünsten, während es beim Kinderschminken bunt und kreativ wurde.
Die Feuerwehr gab wichtige Tipps im Umgang mit Feuerlöschern oder einem brennenden Topf gefüllt mit Fett, während der Betriebshof seine vielfältige Arbeit und die tägliche Müllmenge in Weil am Rhein zur Schau stellte und die Stadtjugendpflege nicht nur mit einer Tischtennisplatte für ihre wichtige Arbeit warb.

Die hellen Räumlichkeiten des Erweiterungsbaus wurden von den Besucherinnen und Besuchern ebenso gelobt wie die Freundlichkeit der Mitarbeitenden, die am „Tag der offenen Tür“ Rede und Antwort standen.
Für die Bewirtung war dank der Stadtmusik und den Fördervereinen dreier Kindergärten gesorgt, und so konnte man sich gestärkt im Gästebuch der Stadt verewigen, das im Vorzimmer des Oberbürgermeisters auslag, oder sich beim Rathaus-Flohmarkt mit allerlei Raritäten aus dem hauseigenen Fundus eindecken. Im Gegenzug ließen die Trödler eine Spende für die Bürgerstiftung da. Erfreulich in diesem Zusammenhang: rund 750 Euro kamen zusammen.
„Es war ein gelungener Anlass. Ich habe mich sehr gefreut, wie kreativ die einzelnen Ämter und Abteilungen ihre wichtige und oftmals kaum beachtete, aber als selbstverständlich erachtete Arbeit für die Allgemeinheit präsentiert haben“, zeigte sich Oberbürgermeister Dietz erfreut und verwies darauf, dass sich immerhin mehr als 50 verschiedene Berufsbilder unter dem Dach der Stadtverwaltung versammeln.


