ICE aus München hält in Weil am Rhein
Verbesserung des Fernverkehrs-Angebots zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember
Weil am Rhein. Der Fahrplanwechsel am 11. Dezember kommt mit einer erfreulichen Nachricht für Weil am Rhein daher. Nun hält der Zug nicht nur auf der Fahrt in Richtung München in der 3-Länder-Stadt, sondern auch der Gegenzug am Abend. Statt eines Intercitys wird dann ein Intercity-Express eingesetzt.

Ab dem 11. Dezember wird in Weil am Rhein der ICE von und nach München einen Halt einlegen.
„Wir begrüßen die Verbesserung des Fernverkehrs-Angebots. Jetzt sind für Reisende aus Weil am Rhein und Umgebung Abfahrts- und Ankunftsbahnhof identisch, was die persönliche Reiseplanung erleichtert“, freut sich Oberbürgermeister Wolfgang Dietz über die frohe Kunde aus Stuttgart.
„Ermöglicht wird die Angebotsverbesserung“, so teilt der Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, in einem Schreiben mit, „weil die Deutsche Bahn im Sinne der geplanten Verkehrswende auf die umweltfreundliche Schiene weiter konsequent in neue Fahrzeuge und neue Verbindungen investiert.“
Statt des Intercitys „Baden-Kurier“ wird künftig montags bis samstags morgens ein komfortabler ICE eingesetzt, mit dem die Reisenden umsteigefrei beispielsweise nach Karlsruhe, Stuttgart oder München gelangen. Die Abfahrt erfolgt in Weil am Rhein um 6.05 Uhr. Dieser Zug fährt ab Stuttgart auf der teilweise in betrieb gehende, neue Schnellfahrstrecke, so dass Ulm, Augsburg und die bayrische Landeshauptstadt zirka 15 Minuten früher als bisher erreicht werden. Geplante Ankunftszeit in München ist 10.56 Uhr.
Die entscheidende Verbesserung betrifft den Gegenzug, der täglich außer samstags um 16.58 Uhr München verlässt. Dieser wird über Stuttgart (19.12 Uhr) und Karlsruhe (19.55 Uhr) um 21.42 Uhr in Weil am Rhein halten. Möglich macht das der neu eingesetzte ICE, der kürzer als der bislang zum Einsatz kommende Intercity ist, und dadurch in Weil am Rhein an den Bahnsteig in Richtung Basel passt.
„Auf unsere Initiative hin geht ein vielfach geäußerter Wunsch so einiger Menschen aus unserer Stadt und der Region in Erfüllung. Nun hoffen wir im Interesse der Umwelt auf eine rege Nutzung“, lässt Wolfgang Dietz wissen.


