Holzfiguren kehren an ihren Platz zurück
Rheinpark: Ein Platz zum Verweilen, Spielen, Entspannen und für die Kunst
Weil am Rhein. Entspannen im Grünen: Der neu gestaltete Rheinpark in Friedlingen ist ein beliebter Treffpunkt. Große Rasenflächen, Brunnen, Teich, aber auch ein Kinderspielplatz mit Piratenschiff, Matschtisch und Sandkasten, ein überdimensionales Schachbrett, Boule, ein Boulderfelsen, verschiedene Trainingsgeräte sowie zahlreiche schattenspendende Bäume und Ruhebänke laden zum Verweilen ein.

Zurück im Rheinpark: Die schmalen, bemalten Holz-Figuren der Künstlerin Dorothée Rothbrust
Das innerstädtische Naherholungsgebiet mit direkter Anbindung zum Rhein wird erfreut sich großer Beliebtheit. Der Park dient auch als verbindendes Element über die Ländergrenzen hinweg. So führt doch die Dreiländerbrücke direkt hinüber in die französische Partnerstadt Hüningen, wo der Uferbereich ebenfalls mit neuen Günflächen aufgewertet wurde.
Im Zuge des 60-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Weil am Rhein und Hüningen hatte die Kesselhaus-Künstlerin Dorothée Rothbrust auch vier Stelen erschaffen, die im Rheinpark in der Nähe der Rheinterrasse aufgestellt wurden. Sie waren ein Geschenk Hüningens, wo ebenfalls Holz-Figuren ihren Platz fanden und so eine Art stummen Dialog führten.
Die Enttäuschung war riesig, als die vier Skulpturen auf Weiler Seite bereits wenige Wochen nach der feierlichen Einweihung bereits von Vandalen mit grober Gewalt aus den Verankerungen gerissen wurden. Die schmalen, bemalten Holzfiguren wurden abgeholt und aufbewahrt, ehe sie nun wieder an ihren angestammten Ort im Rheinpark zurückgefunden haben.
„Nun hoffen wir doch sehr, dass sich die Menschen an den Holz-Figuren erfreuen, und dass diese nicht wieder umgetreten oder zerstört werden“, meint Oberbürgermeister Wolfgang Dietz.


