Ein bewegendes Thema
Große Resonanz: Info-Stand zur Fußgängerzone sehr gut besucht
Gelungene Premiere: Der erste Info-Stand zum Thema Fußgängerzone war aus Sicht der Stadtverwaltung und den beteiligten Gemeinderätinnen und -räten ein großer Erfolg. Mit Schautafeln und einem Flyer wurde den Bürgerinnen und Bürger deutlich gemacht, warum sich der Gemeinderat für die Einführung einer Fußgängerzone entschieden hat und das ein „Weiter so“ keine wirkliche Alternative darstellt.
Bild Info-Stand: Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten am Samstag die Möglichkeit, am Info-Stand Informationen aus erster Hand zum Thema Fußgängerzone zu bekommen. Mitarbeitende der Stadtverwaltung, unter anderem Bürgermeister Martin Gruner (3.v.r.), und Gemeinderätinnen- und räte standen Rede und Antwort.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Rathaus, allen voran Bürgermeister Martin Gruner und Bauamtsleiter Christian Renner, sowie acht Gemeinderätinnen und -räte aus unterschiedlichen Fraktionen standen mehr als drei Stunden lang Rede und Antwort. Erfreulich: Viele Menschen sprechen sich für diesen Entwicklungsschritt aus und halten einen Innenstadtbereich mit großer Lebens- und Aufenthaltsqualität für überfällig. Natürlich gab es auf dem Rathausplatz aber auch kritische Stimmen und die eine oder andere kontroverse Diskussion.
Deutlich wurde an diesem Samstagmorgen auf dem Rathausplatz immer wieder, dass ein großer Informationsbedarf besteht. Falsche Infos bezüglich der Einführung der Fußgängerzone wurden ebenso klargestellt, wie die eine oder andere vermeintliche Tatsache, die sich als unwahr herauskristallisierte.
So habe ein Besucher des Info-Sands gehört, dass feste Poller eine Durchfahrt für alle unmöglich machen würden, also auch für die Feuerwehr oder den Rettungswagen. Dem ist nicht so: Es werden versenkbare oder umlegbare Poller zum Einsatz kommen, die den Blaulichtdiensten, aber auch den Anwohnenden und dem ÖPNV eine Durchfahrt ermöglichen.
Immer wieder kam auch das Thema Radverkehr zur Sprache. So würden viele Menschen ihr Votum davon abhängig machen, ob Veloverkehr in der Fußgängerzone möglich sein wird oder nicht. Hier gilt: Der erste Beschluss sieht vor, dass Radfahrerinnen und -fahrer absteigen müssen. Da der Wunsch nach einer Befahrbarkeit mit dem Fahrrad groß ist, wird nochmals geprüft und im Gemeinderat beraten, ob Fahrradverkehr im Schritttempo zugelassen werden kann.
Wie die Anwohnerschaft rund um den Bereich der Fußgängerzone geschützt werden soll, war ebenfalls ein Thema, dass den Bürgerinnen und Bürgern unter den Fingernägeln brennt. Auch hier hatten Verwaltung und Ratsmitglieder Antworten parat. Durch verschiedenste Maßnahmen, wie Zufahrtverbote, Poller und Sackgassen-Regelungen, sollen Ausweichverkehre im Wohnquartier Leopoldshöhe Süd und Nord verhindert werden.
„Die Resonanz war bemerkenswert. Wir haben uns sehr gefreut, dass sich die Weiler Einwohnerinnen und Einwohner aus erster Hand informieren wollten und wird mit ihnen in Kontakt treten konnten. Die Einführung der Fußgängerzone in der Weiler Innenstadt beschäftigt die Menschen sehr. Viele haben Informationsbedarf, andere können sich den wichtigen städtebaulichen Schritt sehr gut vorstellen und halten die Einführung einer Fußgängerzone längst für überfällig“, betont Bürgermeister Gruner.
Man werde nun die Anregungen so mancher Besucherinnen und Besucher mitnehmen und soweit wie möglich berücksichtigen. Fest steht: Es wird weitere Info-Veranstaltungen folgen.


