„Bleibt neugierig, lernt andere Kulturen kennen“
Schüleraustausch: 30 junge Franzosen aus Buc in Weil am Rhein zu Gast
„Bienvenue à Weil am Rhein – herzlich Willkommen in Weil am Rhein: Etwas mehr als 30 Schülerinnen und Schüler aus der Nähe von Versailles sind derzeit mit ihren Begleitpersonen in der 3-Länder-Stadt im Rahmen eines Schüleraustauschs zu Gast. Sie alle besuchen die deutsch-französische Schule in Buc, zu der das Kant-Gymnasium seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen pflegt.

Schüleraustausch: Oberbürgermeister Wolfgang Dietz (5.v.l.) heißt die französischen Austauschschülerinnen und -schüler sowie ihre Begleitpersonen im Rathaus der 3-Länder-Stadt Willkommen.
Gut eine Woche wohnen die Siebtklässler aus dem Nachbarland, die mit dem TGV drei Stunden unterwegs waren, bei ihren Gastfamilien und erkunden das Dreiländereck. Der Besuch des Dreiländermuseums steht dabei ebenfalls auf dem Programm, wie auch eine Stadtführung durch Weil am Rhein mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen, ein Spielenachmittag in der Schule oder der Trip nach Basel, wo sich die jungen Gäste das Kunstmuseum nicht entgehen lassen und selbst künstlerisch tätig werden. Nicht zuletzt besuchen die jungen Französinnen und Franzosen auch den Unterricht am Kant-Gymnasium.
Und auch der Besuch des Rathauses von Weil am Rhein ist und war schon immer ein fester Bestandteil des Schüleraustauschs. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz begrüßte die jungen Gäste aus dem Örtchen südwestlich von Paris sowie ihre Begleitpersonen Robert Torres, Mélisande Busuttil und Frank Roßmann. Dietz freute sich sehr, dass nach der coronabedingten Pause solche Austauschprogramme endlich wieder stattfinden können. Er ermunterte die Mädchen und Jungs, in Europa unterwegs zu sein und die Kulturen anderer Länder kennenzulernen. „Seid neugierig, schaut, wie andere Menschen leben.“
Das Leben in Weil am Rhein, machte Dietz deutlich, spiele sich jedenfalls mitten in Europa ab. Für die Menschen hier sei es selbstverständlich, nach Frankreich oder die Schweiz über die Grenze zu gehen. Wichtig sei immer, dass man seine Nachbarn auch verstehe. Deshalb sei das Erlernen der Sprache des Nachbarlandes der Beginn von allem.
Dietz sprach im Beisein von Elisabeth Mignot, Fremdsprachenlehrerin am Kant-Gymnasium, über die Geschichte von Weil am Rhein, über die Besonderheiten der Stadt, über die freundschaftlichen Beziehungen zur französischen Nachbar- und Partnerstadt Hüningen und beantwortete unter anderem auch die Frage, wie die Stadt Weil am Rhein eigentlich zu ihrem Namen gekommen sei.
Für die Austauschschülerinnen und -schüler aus Buc standen im Gemeinschaftsraum natürlich auch Crossaints und Brezeln sowie Getränke bereit, wo sie sich nochmals stärken konnten, ehe der Ausflug ins Dreiländermuseum auf ihrem kurzweiligen Programm stand.


