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Nachrichten aus Kenzingen

Hitzeschutz und Gemüseanbau verbessern Lebensqualität in der städtischen Obdachlosenunterkunft

Mit den Erlösen aus den Fundsachenversteigerungen der vergangenen beiden Jahre hat die Stadt Kenzingen die Lebensbedingungen in der städtischen Obdachlosenunterkunft gezielt verbessert. 

Angeschafft wurden mehrere Sonnensegel als wirksamer Hitzeschutz, die insbesondere an heißen Sommertagen dringend benötigten Schatten spenden und so für einen angenehmeren Aufenthalt im Außenbereich sorgen.

Ergänzt wird die Anlage durch mehrere Hochbeete sowie eine Sitzgelegenheit, die den Außenbereich aufwerten und gleichzeitig Gemeinschaft, Eigenverantwortung und den sorgsamen Umgang mit den gemeinsam genutzten Flächen fördern.

Bei einem Vor-Ort-Termin informierte sich Bürgermeister Dirk Schwier über die umgesetzten Maßnahmen und sprach Anne Stehle von der städtischen Unterbringung sowie Hausmeister Stephan Fischer seinen Dank für die engagierte Planung und Umsetzung des Projekts aus. Besonders erfreulich ist, dass die Bewohner die neuen Angebote von Beginn an sehr gut angenommen haben. Die Hochbeete werden mit großem Engagement gepflegt und bieten die Möglichkeit, eigenes Gemüse und Kräuter anzubauen.

„Mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln konnten wir die Aufenthaltsqualität in der Unterkunft spürbar verbessern. Das Projekt zeigt, dass auch kleine Investitionen einen großen Unterschied im Alltag der Menschen bewirken können“, betonte Bürgermeister Dirk Schwier.

Damit zeigt die Stadt Kenzingen, wie diese Einnahmen nachhaltig und sinnvoll eingesetzt werden können. Die Kombination aus Hitzeschutz, gemeinschaftlich nutzbaren Aufenthaltsbereichen und der Möglichkeit zum eigenen Gemüseanbau trägt dazu bei, das Wohnumfeld aufzuwerten und den Bewohnern mehr Lebensqualität im Alltag zu bieten.

Die Maßnahme verbindet Klimaanpassung mit sozialem Mehrwert und zeigt, dass nachhaltige Projekte nicht immer große Investitionen erfordern, sondern vor allem dort wirken, wo sie den Menschen unmittelbar zugutekommen.

Text/Bild: Stadt Kenzingen

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