Weingut Abril spendet 15.000 Euro an Ginter Stiftung
Das Bischoffinger Weingut Abril unterstützt die Stiftung des bekannten SC-Fußballspielers Matthias Ginter mit 15.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Verkauf eines Weines, den der Kaiserstühler Weinbaubetrieb Mitte 2024 speziell zu diesem Zweck auf den Markt gebracht hat.

Das Bischoffinger Weingut Abril unterstützt die Stiftung des bekannten SC-Fußballspielers Matthias Ginter mit 15.000 Euro
Eva Köpfer, Geschäftsführerin des Weingutes Abril, ist ein großer Fan des SC Freiburg. Bereits mehrere Male waren Kicker und Verantwortliche des Bundesligisten bei ihr in Bischoffingen zu Gast. Als die Leiterin des Weingutes 2024 von dem großen sozialen Engagement von Matthias Ginter erfuhr, war sie sehr beeindruckt. Sie beschloss, ebenfalls aktiv zu werden und schlug Matthias Ginter und seiner Frau Christina vor, einen besonderen Wein für die Stiftung zu kreieren. Beide waren sofort begeistert von der Idee, zumal Christina Ginter durch ihre Eltern über viel Weinwissen verfügt. Gemeinsam entschied man sich für eine trockene Cuvée aus den beiden Rebsorten Chardonnay und Auxerrois. Auf dem eigens für den Wein entworfenen Etikett waren auf der Vorderseite die Namen des Weingutes und der Stiftung sowie die Nummer 28 zu sehen, die Rückennummer Ginters beim SC Freiburg.
„Gekauft wurde der Wein vor allem von Privatkunden und einigen Weinhandlungen rund um Freiburg“, erzählt Eva Köpfer. Sowohl der Tropfen selbst als auch die soziale Idee kamen bei den Kundinnen und Kunden so gut an, dass der Wein inzwischen ausverkauft ist.
Im Rahmen einer kleinen Feier mit Christina und Matthias Ginter sowie Sandra Beck, der Geschäftsführerin der Stiftung, übergaben Eva Köpfer und Daniel Hank, Betriebsleiter des Weingutes Abril, jetzt den Scheck über 15.000 Euro. Christina und Matthias Ginter dankten überaus herzlich für die großzügige Spende. Da sie sowohl bei der Lese der Trauben als auch bei der Zusammenstellung des Cuvées dabei waren, hatten sie einen persönlichen Bezug zu der Aktion.
Matthias Ginter fragte Eva Köpfer, ob es möglich sei, das Projekt fortzusetzen. Die Geschäftsführerin stimmte sogleich zu. Geplant ist, ab dem 1. April eine zweite Ginter-Stiiftungscuvée auf den Markt zu bringen. Dieses Mal wird es sich nach Angaben von Eva Köpfer um eine Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay handeln. Erneut war das Ehepaar Ginter bei der abschließenden Verkostung dabei. Der Wein des Jahrgangs 2025 wurde überwiegend im Stahltank ausgebaut und hat nur einen kleinen Holzanteil. „Er präsentiert sich sehr frisch, säurebetont und mineralisch und kann wunderbar im Frühling und Sommer auf der Terrasse getrunken werden“, sagt Eva Köpfer. Eine Flasche kostet zehn Euro, ein Euro davon geht an die Ginter-Stiftung. Das Etikett der ersten Stiftungscuvée wird weitgehend beibehalten. Zunächst kommen 1000 Flaschen auf den Markt, „wenn die weg sind, füllen wir nach“, verspricht die Geschäftsführerin.
Eva Köpfer hat höchsten Respekt vor dem Engagement von Christina und Matthias Ginter, die auch regelmäßig Kinderhospiz und Kinderklinik besuchen. „Deshalb ist mir das Projekt ein Herzensanliegen“, betont sie.


