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Nachrichten aus Heidelberg

Klimatag 2026: Austausch zwischen Jugendlichen aus Schwetzingen und Schrobenhausen wird fortgeführt

Der Klimaschutz ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Schwetzingen und Schrobenhausen. Mit dem inzwischen vierten Klimatag setzten beide Städte ihren Austausch in Schwetzingen fort. Bei der zweitägigen Veranstaltung stand erneut die Jugend im Mittelpunkt.

Austausch zwischen Jugendlichen aus Schwetzingen und Schrobenhausen

Stadt Schwetzingen

Zu Gast waren 15 Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen, begleitet von Schuldirektor Dr. Frank Puschner sowie den Lehrkräften Andreas Kindl und Stefanie Sperrer. Die städtische Delegation mit Umweltreferentin und Stadträtin Claudia Fiß sowie Klimaschutzmanager Tobias Kern wurde von Bürgermeister Harald Reisner angeführt. Die Gruppe aus Schrobenhausen reiste bewusst klimaneutral mit der Bahn an. Fast eine Selbstverständlichkeit, denn alle Schülerinnen aus Schrobenhausen engagieren sich an ihrer Schule in einer Klima-AG.

Auf Schwetzinger Seite nahmen 15 Schülerinnen und Schüler des Hebel-Gymnasiums mit den Lehrkräften Franz Puschner und Birgit Schillinger teil. Das Hebel-Gymnasium hatte schon im vergangenen Jahr am Klimatag in Schrobenhausen teilgenommen. Organisiert und betreut wurde das Programm von der Schwetzinger Klimaschutzmanagerin Maike Berkemeier und von Jana Garbrecht, Ansprechpartnerin für die Städtepartnerschaften, unterstützt durch zwei städtische Auszubildende.

Im Rahmen des Klimatags beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Herausforderungen des Klimawandels wie sie sich in unserer Region präsentieren und möglichen Lösungsansätzen. Bürgermeisterin Lisa Schlüter begrüßte die Gäste bei einem gemeinsamen Mittagessen mit den Gastgebern. Dabei betonte sie die Bedeutung des Klimatags für die Städtepartnerschaft: „Der Klimatag zeigt, wie gelebte Städtepartnerschaft funktioniert. Es ist schön zu sehen, dass unsere Partnerschaft durch die Jugendlichen und die gemeinsame Auseinandersetzung mit einem konkreten Zukunftsthema mit Leben gefüllt wird.“ Auch der Vorsitzende des Fördervereins Städtepartnerschaften betonte durch seine Anwesenheit die Bedeutung des Jugendaustausches zwischen beiden Partnerstädten.

Im Anschluss stand ein Besuch des Schwetzinger Schlossgartens mit einer Klimarallye zur Ausstellung „Klimawandel in historischen Gärten“ auf dem Programm. Die Jugendlichen erfuhren dabei, wie sich Hitze und Trockenheit auf die historische Gartenanlage auswirken und warum immer mehr Bäume – nicht nur im Schlossgarten – unter Stress geraten. Die Arboristin des Schlosses, Madita Kugler, führte mit interessanten Details in das Thema ein. Danach erkundeten die Jugendlichen in kleinen Teams selbständig, welche Folgen der Klimawandel für die Pflanzen hat, welche Maßnahmen helfen können und welchen Beitrag Städte und jeder Einzelne zum Klimaschutz leisten können. Als Experten standen ihnen Stadtgärtnerin Doreen Suppe und Klimaschutzmanager Tobias Kern zur Seite. Am Abend ließen die Jugendlichen im Jugendzentrum GO IN die Erlebnisse des Tages Revue passieren und nutzten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.

Am zweiten Veranstaltungstag besuchte die bayrisch-baden-württembergische Gruppe die KLIMA ARENA in Sinsheim. Bei einem interaktiven Zirkeltraining mit verschiedenen Experimentierstationen vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zu Ursachen und Folgen des Klimawandels. Anschließend blieb noch Zeit, die Ausstellung individuell zu erkunden und gemeinsam zu picknicken, bevor die Gäste die Rückreise nach Schrobenhausen antraten.

Auch Bürgermeister Harald Reisner zog ein positives Fazit: „Der Austausch zwischen Schwetzingen und Schrobenhausen ist jedes Jahr eine Bereicherung. Es freut mich, mit welchem großen Interesse sich die Jugendlichen mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen. Daran möchten wir auch im kommenden Jahr anknüpfen.“

Text/Bild: Stadt Schwetzingen

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