Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar 2022, dem 77. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee, fanden im Rahmen des Gedenkens der Stadt Emmendingen an den Gedenkstelen unterhalb des Jüdischen Friedhofes und des Bergfriedhofes Kranzniederlegungen statt
Aufgrund der Corona-Pandemie war eine gemeinsame Gedenkfeier leider nicht möglich, so dass die Beteiligten ohne weitere Bürgerinnen und Bürger der Opfer gedenken konnten. Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinde, des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen und Oberbürgermeister Stefan Schlatterer legten Gedenkkränze nieder.

Carola Grasse trägt Gedichte vor. Von links nach rechts: Maja Kobzarev und Olga Maryanovska (Jüdische Gemeinde), Oberbürgermeister Schatterer und Hans-Jörg Jenne (Stadtverwaltung Emmendingen), Monika Rachel Raija Miklis (Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen), Konstantin und Tatjana Sokolenko (Jüdische Gemeinde)
Carola Grasse vom Verein für jüdische Geschichte trug sehr eindrücklich Gedichte von Erich Fried und Rose Ausländer vor: „Manche haben sich gerettet. Aus der Nacht krochen Hände ziegelrot vom Blut der Ermordeten.“ (aus: „Schallendes Schweigen“, Rose Ausländer).
Oberbürgermeister Schlatterer: „Der Völkermord an der jüdischen Bevölkerung ist ein deutsches Verbrechen, das uns alle betrifft und das nicht vergessen werden darf“.



