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Nachrichten aus Emmendingen

Ihre Meinung ist gefragt: Online-Beteiligung zur Wasserer Wiesenbrücke

Feedback zu den Entwürfen bis Ende Januar möglich

Für die Wiesenbrücke in Wasser, die den Emmendinger Ortsteil mit dem Stadtteil Bürkle-Bleiche verbindet, ist ein Ersatzneubau geplant. Dafür haben drei Planungsbüros unterschiedliche Entwürfe erarbeitet.

Da die Wasserer Wiesenbrücke das Landschaftsbild im Tal der Elz prägt und dadurch eine besondere Bedeutung hat, hat die Stadt eine Online-Bürgerbeteiligung eingerichtet: Von 22.12.2023 bis 30.01.2024 können Rückmeldungen zu den Entwürfen auf dem Online-Dialogportal https://mitreden.emmendingen.de eingegeben werden. Alle Kommentare aus der Online-Beteiligung werden dem Stadtrat als Entscheidungshilfe bei der Auswahl einer Vorzugsvariante im Frühjahr 2024 vorgelegt.

Für die Beteiligung im Dialogportal https://mitreden.emmendingen.de ist eine einmalige Anmeldung notwendig: Für die Registrierung braucht es lediglich die Angabe einer gültigen Mailadresse. Der Anmeldename kann frei gewählt werden, so dass eine Anonymisierung möglich ist. Zu den fünf Entwürfen für die Wasserer Wiesenbrücke kann dann jeweils ein Kommentar hinterlassen werden. Hintergrund-Informationen zur Wasserer Wiesenbrücke, die Schadensbilder aus der letzten Brückenprüfung und verschiedene Ansichten zu allen fünf Entwürfen werden als Download-Angebot bereitgestellt.

Hintergrund: Die Wasserer Wiesenbrücke wurde im Jahr 1898 erbaut, nachdem ein Hochwasser im März 1896 die alte Holzbrücke zerstört hatte. Ursprünglich war sie auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge bis 12 Tonnen freigegeben. Trotz Instandsetzungsarbeiten musste die Nutzung der Brücke auf Fuß- und Radwegverkehr beschränkt werden um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Erneute Brückenprüfungen haben ergeben, dass eine weitere Nutzung der Brücke in diesem Zustand mittelfristig nicht mehr möglich sein wird. Daher wird ein Ersatzneubau notwendig. Während der Bauzeit ist für alle Varianten eine provisorische Querungsmöglichkeit der Elz geplant.

Text/Bild: Stadt Emmendingen

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