32 Grundschulkinder aus dem Landkreis nahmen am Lego-Robotik-Wettbewerb des Kreismedienzentrums Emmendingen teil.
Am Dienstag, den 5. Mai 2026, fand im Kreismedienzentrum Emmendingen erstmals ein Lego-Robotik-Wettbewerb für Grundschulen statt. Der Wettbewerb ist Teil einer gemeinsamen Initiative der Hopp Foundation, des Medienzentrenverbunds Baden-Württemberg und des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. Insgesamt beteiligten sich an diesem ersten landesweiten Lego-Robotik-Wettbewerb 114 Schulteams aus den Klassenstufen 3 und 4 an 20 Medienzentren in ganz Baden-Württemberg.

Marion Türk vom Kreismedienzentrum bewertet die erste Aufgabe des Schulteams der Fritz-Boehle-Schule Emmendingen
Im Landkreis Emmendingen traten acht Schulteams mit insgesamt 32 Kindern gegeneinander an. Folgende Schulen nahmen teil: Rheinauen Grundschule Sasbach (1 Team), Fritz-Boehle-Schule Emmendingen (1 Team), Grundschule Simonswald (6 Teams).
Spielerisch programmieren: Team-Begrüßung und Autokorso
Den thematischen Rahmen des Wettbewerbs bildete ein Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft. Der Wettbewerbstag gliederte sich in zwei Runden. In Vierer-Teams bauten und programmierten die Kinder in der ersten Runde eine Einlasskontrolle sowie eine Licht- und Tonshow mit Countdown zur Begrüßung der zwei Mannschaften. In der zweiten Runde konstruierten sie ein Fan-Auto für vier Fans, das eine Runde durch die Arena fahren sollte – kombiniert mit der zuvor programmierten Licht- und Tonshow. Die Aufgaben programmierten die Kinder auf I-Pads, indem sie entsprechende Symbole für Befehle in der gewünschten Reihenfolge anordneten. Die Befehle wurden dann über einen Hub an die Sensoren und Motoren der Lego Spike Sets übertragen.
Der spielerische Ansatz mit den Lego-Elementen ermöglicht es den Kindern, programmieren zu lernen, ohne es bewusst als solches wahrzunehmen

Das Lego Spike Essential Set für den Wettbewerb der Grundschulteams.
Bewertung und Auszeichnung: alle bekommen einen Preis
Eine Jury aus Lehrkräften sowie Mitarbeitenden des Kreismedienzentrums und des Landesmedienzentrums bewertete die Ergebnisse nach jeder Runde. Die Bewertungskriterien umfassten die korrekte Ausführung der Aufgaben – etwa die Funktionsfähigkeit der Einlasskontrolle und der Farbsensoren – sowie Kreativität, Teamarbeit und Programmierqualität. Das Gewinnerteam erhielt einen Pokal, jedoch wurden alle teilnehmenden Teams mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand die Freude am gemeinsamen Tüfteln und kreativen Problemlösen.
Hintergrund
Der Wettbewerb richtet sich an Schulen, die am Projekt „Robotik in der Grundschule" des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg teilnehmen, sowie an von der Hopp Foundation geförderte Einrichtungen. Während für weiterführende Schulen bereits seit längerer Zeit Robotik-Wettbewerbe – auch auf internationaler Ebene – etabliert sind, wurde dieses Format für Grundschulen nun erstmals in einer gemeinsamen Initiative der Hopp Foundation, des Medienzentrenverbunds Baden-Württemberg und das Landesmedienzentrums Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Die Hopp Foundation unterstützt die Initiative durch Sponsoring der Preise und Ausstattung.


