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Nachrichten aus Emmendingen

Förderung, die wirkt: Bürgermeister und Storchenhof Stiftung besuchen erfolgreiches erstes Projekt auf dem Brupbachhof in Heimbach

Es ist ein Projekt mit Signalwirkung: Auf dem Brupbachhof zeigt sich, wie gezielte Förderung, technisches Know-how und persönliches Engagement zusammenwirken können. Mit ihrem ersten realisierten Fördervorhaben setzt die Storchenhof Stiftung ein deutliches Zeichen und macht nachhaltige Entwicklung vor Ort greifbar.

v.l.n.r. Steffen Brupbach, Dres. Ulrike und Wolfgang Berke, Bürgermeister Berthold Schuler und Fridolin.

Storchenhof Stiftung

Gemeinsam mit Bürgermeister Bertold Schuler verschafften sich Vertreter der Stiftung ein Bild davon, wie wirksam ihre Unterstützung auf dem Hof von Steffen Brupbach umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt steht ein innovatives Solarpaket, das dem Betrieb heute ein hohes Maß an energetischer Unabhängigkeit ermöglicht.

Kern der Förderung ist eine Photovoltaik-Inselanlage, die Strom direkt vor Ort erzeugt, speichert und flexibel nutzbar macht. Ergänzt wird das System durch einen Generator, der einspringt, wenn die Sonneneinstrahlung einmal nicht ausreicht,auch im sonnenreichen Südbaden keine Selbstverständlichkeit. Durch diese Kombination entsteht eine verlässliche Energieversorgung, die den Hofbetrieb spürbar entlastet.

Besonders zukunftsweisend ist die digitale Steuerung der Anlage: Erzeugung und Verbrauch werden kontinuierlich überwacht, viele Funktionen lassen sich bequem per App steuern. Das eröffnet auch im Alltag neue Möglichkeiten,etwa bei der Tierbeobachtung per Kamera, die unabhängig vom Standort einen direkten Blick auf das Geschehen erlaubt. Ein Gewinn für Tierwohl, Effizienz und Arbeitsorganisation.

Dass dieses Projekt realisiert werden konnte, ist nicht selbstverständlich. Ohne die Förderung der Storchenhof Stiftung wäre die Investition voraussichtlich zunächst zurückgestellt worden – zu groß ist oft der Spagat zwischen laufendem Betrieb und notwendigen Zukunftsinvestitionen. Die Unterstützung, die laut Stiftungssatzung bis zu 50 Prozent der Kosten abdecken kann, gab hier den entscheidenden Impuls.

Bemerkenswert ist zudem, wie viel mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln erreicht wurde. Möglich wurde dies durch das Engagement weiterer Beteiligter, die ihr Fachwissen und ihre Arbeitszeit teilweise ehrenamtlich oder zu sehr moderaten Konditionen eingebracht haben, ein Beispiel für gelebte Zusammenarbeit in der Region.

Der Brupbachhof selbst steht exemplarisch für eine moderne Landwirtschaft, die weit über die reine Produktion hinausdenkt. Tierhaltung, Naturschutz und Umweltbildung greifen hier ineinander. Mit Angeboten für Kinder, Schulklassen und Interessierte wird Wissen vermittelt und ein Bewusstsein für nachhaltige Zusammenhänge geschaffen.

Hinter dem Projekt steht die gemeinnützige Storchenhof Stiftung, gegründet vom Ehepaar Dres. Berke, sie haben das Stiftungskapital aus privatem Vermögen bereitgestellt. Ihr Engagement zielt darauf ab, Projekte in den Bereichen Naturschutz, Bildung, Kultur und nachhaltige Entwicklung gezielt zu fördern und voranzubringen.

Mit dem Brupbachhof als erstem Förderprojekt wird deutlich: Schon mit gezielten Impulsen lassen sich nachhaltige Ideen in die Praxis überführen,mit Wirkung, die über den einzelnen Hof hinausreicht.

Parallel dazu entsteht derzeit ein Freundeskreis der Stiftung. Ziel ist es, ein Netzwerk aus Unterstützern aufzubauen, die sich aktiv einbringen und weitere Projekte ermöglichen möchten. Interessierte sind eingeladen, Teil dieser Entwicklung zu werden und die Zukunft nachhaltiger Initiativen in der Region mitzugestalten.

Quelle: Storchenhof Stiftung

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