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Nachrichten aus Emmendingen

Emmendinger Stadtarchiv: Historische Zeitung seit 1866 digitalisiert und online abrufbar

Am vergangenen Montag stellten Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Fachbereichsleiter Hans-Jörg-Jenne und Stadtarchivarin Juliane Geike die neue Webseite des Emmendinger Stadtarchivs vor.

Die Highlights der Homepage stellen die historischen Zeitungen dar, die nun einfach auf dieser Plattform abgerufen werden können. Dazu wurden insgesamt mehr als 35 laufende Meter der gebundenen Tageszeitungen im Auftrag der Stadt digitalisiert. Bereits 2004 und 2014 wurde der Zeitungsbestand auf Mikrofilm gesichert, so dass die Digitalisierung schnell erfolgen konnte. Ermöglicht wurde diese Digitalisierung durch das Bundesförderprogramm WissensWandel im Rahmen des Programms Neustart Kultur.

Emmendinger Stadtarchivs: v.l. Juliane Geike, Stadtarchivarin, Oberbürgermeister Stefan Schlatterer und Hans-Jörg Jenne, Fachbereichsleiter.

Stadt Emmendingen

Von der ersten verfügbaren Ausgabe vom 28.04.1866 bis zur Einstellung der Tageszeitung im April 1945 kann ab sofort in den PDF-Dateien der einzelnen Ausgaben gestöbert, nach Geburts- und Heiratsanzeigen gesucht, öffentliche Bekanntmachungen gefunden und interessante Werbeanzeigen der vergangenen 155 Jahre entdeckt werden.

Die Bestände der historischen Tageszeitungen „Hochberger Bote“ (1866 bis 1901) und „Breisgauer Nachrichten“ (1902 bis 1945) sind ab sofort für jede_n Interessierte_n weltweit zugänglich. Auch die Ausgaben des Emmendinger Heimatkalenders von 1950 bis 1992, dem Vorläufer der heutigen Emmendinger  Chronik, finden sich nun online.

Hans-Jörg Jenne erläuterte eindringlich, wie Tageslicht, Luft und das Berühren die historischen Ausgaben Stück für Stück zusätzlich gefährden und zeigte das an Beispielen. Ein großes Anliegen des Archivs ist deshalb die Bewahrung der Originalausgaben und weiterer Archivalien. Ein erster Schritt zum Schutz einzigartiger Quellen wurde nun mit dem Projekt zur vollständigen Digitalisierung der Zeitungen abgeschlossen, wie Stadtarchivarin Juliane Geike ausführte.

Die Homepage des Stadtarchivs soll allen Interessierten eine Möglichkeit geben, neben den nun zugänglichen Quellen die Bestände des Archivs kennenzulernen und Lust auf eigenen Besuch wecken. Denn trotz aller Digitalisierungsmaßnahmen soll das städtische Archiv natürlich ein Ort zur Recherche für Geschichtsinteressierte und Heimatforschende sein. Es ist ein vielfältiger außerschulischer Lernort für Studierende und Schulklassen.
Viel Spaß auf der Homepage des Stadtarchivs unter www.stadtarchiv.emmendingen.de.

Quelle: Stadt Emmendingen

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