Die Stadt Herbolzheim startet vorbildliches pädagogisches Projekt
Starke Kinder durch starke Eltern
Herbolzheim mit seinen Ortsteilen soll noch familienfreundlicher werden. Unter dem Motto „Starke Kinder durch starke Eltern "will die Stadt auf die kommenden Jahre hinaus ein breites Spektrum an unterstützenden Angeboten und förderlicher Begleitung für Eltern, Paare und Familien anbieten. Durch eine deutliche Erweiterung der bestehenden Angeboten und der Einführung neuer kreativer und ganzheitlicher Formen ,sollen Familien und Paare intensiver begleitet werden, damit eine bestmögliche Erziehungspartnerschaft zwischen dem Elternhaus und Kita entstehen kann.

v.l.n.r.: Christina Nielsen (Projektleitung), Claudia Bellgardt (stellv. Hauptamtsleiterin), Thomas Stadelmann (Pädagogische Ideenwerkstatt BAGAGE), Bürgermeister Thomas Gedemer, Prof. Dr. Reinhard Lohmiller – Evangelische Hochschule Freiburg, Tanja Kromer (Projektteam), Nadine Person (Projektteam), Philip Studer (Projektteam)
Denn: Je stabiler die Paarbeziehung je wertschätzender die Atmosphäre im Elternhaus, je konstruktiver der Umgang mit Kritik und Konflikten zwischen den Eltern, umso besser sind die Ausgangsbedingungen für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes. Hier soll ein Netzwerk zwischen Eltern und Einwohnern aller Altersschichten gebildet werden um sich gegenseitig auszutauschen und zu unterstützen. Auch das soziale Miteinander unter und zwischen den Eltern soll bewusst gestärkt werden, denn das Miteinander der Eltern prägt auch zu einem wesentlichen Teil das Miteinander in der KITA. Der Ursprung dieses Projekts wurde im Rahmen des kommunalen Bildungsdialoges „Paare stärken-Familien begleiten-Netzwerke knüpfen“ erarbeitet. An diesem kommunalen Projekt sind viele Kitas, Hebammen, Sozialarbeiter und Schulen vertreten.
Laut Medieninformation der Stadt Herbolzheim möchte das Team ,bestehend aus :Christina Nielsen-Projektleiterin, Tanja Kromer: Erzieherin und Sozialpädagogin, Nadine Peterson: Bildungswissenschaftlerin und Philip Studer: Erziehungswissenschaftler, die KITAS dort unterstützen, wo die Kapazitäten fehlen, das heißt Raum für Ideen geben, die bisher nicht umgesetzt werden konnten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es auch die Elternarbeit weiter auszubauen und niederschwellige Angebote zu schaffen. Ein großes Anliegen der Projektgruppe ist es die Eltern zu erreichen, die oftmals aus dem Blickfeld verschwinden. Das Kultusministerium unterstützt das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 660.000 Euro. Dadurch ist es der Stadt möglich vier neue Stellen zu schaffen. Das Projekt soll nachhaltig die Familienfreundlichkeit der Stadt fördern.


