Erstes Treffen des Assistenzcafés
Baden-Baden. Eine persönliche Assistenz ermöglicht es Menschen mit Behinderung, selbstbestimmt zu leben und ihre eigenen Lebensentwürfe zu verwirklichen. Um über dieses Lebensmodell zu informieren und einen Austausch zu fördern, lädt die Behindertenbeauftragte der Stadt Baden-Baden, Nora Welsch, zu einem Assistenzcafé ein. Das erste Treffen des Assistenzcafés ist am Mittwoch, 5. März, von 16 bis 18 Uhr in Peters gute Backstube, Ooser Hauptstraße 1.
Selbstständig und mit eigenen Lebensentwürfen mit Behinderung zu leben, ist ein grundlegender Wunsch. Die sogenannte persönliche Assistenz ist eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. Assistentinnen und Assistenten unterstützen Menschen mit Beeinträchtigung bei allen Tätigkeiten des Alltags, zum Beispiel im Haushalt, bei der Arbeit, in der Schule oder in der Freizeit. Allgemein ist der Beruf der persönlichen Assistenz noch wenig bekannt. Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz angewiesen sind, haben häufig keine Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Das Assistenzcafé soll einen entspannten Raum schaffen, um diese Lücken zu schließen und über das Lebensmodell mit persönlicher Assistenz zu informieren. Das Assistenzcafé richtet sich an Menschen mit Behinderung, die mit persönlicher Assistenz leben oder leben möchten und Menschen ohne Behinderung, die sich für den Beruf der persönlichen Assistenz interessieren.
Dieses neue Projekt wird von Richard Pfund als Ehrenamtlicher betreut, der selbst seinen Alltag mit Behinderung mithilfe von persönlichen Assistenten in Baden-Baden lebt und wertvolle Erfahrungswerte teilen kann. Das Assistenzcafé wird zukünftig voraussichtlich immer am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an
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