Einweihung der Bank gegen Ausgrenzung – Bunte Botschaft für mehr Teilhabe
Im Rahmen einer Mitmach-Aktion gestalteten Bürgerinnen und Bürger – mit und ohne Behinderung – eine Bank gegen Ausgrenzung. Die Aktion fand anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt.

Susann Hain (Lebenshilfe Breisgau-Hochschwarzwald, Bereichsleitung CAPMärkte), Sonja Karle (Kunstverein ART Bad Krozingen e.V.), Marie Reichert (EUTB), Anna Reif (Stadt Bad Krozingen, Inklusionsvermittlerin), Bürgermeister Christoph Ober, Thomas Thürling (Kunstverein ART Bad Krozingen e.V.), Sybille Lorscheid (Kunstverein ART Bad Krozingen e.V.).
Ermöglicht wurde sie durch das Engagement des Kunstvereins ART Bad Krozingen e.V., des CAP-Markts, der Lebenshilfe Breisgau Hochschwarzwald, der kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderung Julia Tamm, sowie der kommunalen Inklusionsvermittlerin Anna Reif. Gefördert wurde das Projekt von der Aktion Mensch.
Die besondere Sitzgelegenheit wurde nach einem Konzept der Lebenshilfe Heinsberg durch die Schreinerei DeinWerk gGmbH gefertigt. Mit der fehlenden rechten Sitzfläche macht die Bank auf
symbolische Weise sichtbar, dass Teilhabe in unserer Gesellschaft oft noch fehlt. Die Rückenlehne trägt dabei die unmissverständliche Botschaft: „Kein Platz für Ausgrenzung“.
Im Rahmen einer offiziellen Einweihung ist die Bank nun an ihrem neuen Standort vorgestellt worden. Bei der feierlichen Einweihung am neuen Standort – dem Platanen-Carré an der Grabenstraße – würdigte Bürgermeister Christoph Ober im Beisein von Vertretern des Kunstvereins ART Bad Krozingen, der Lebenshilfe Breisgau-Hochschwarzwald sowie der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) das Projekt als wichtiges öffentliches Statement:
„Diese Bank ist mehr als ein Sitzmöbel – sie ist eine Gelegenheit für Fremde, sich im öffentlichen Raum zu begegnen, ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und damit ein Symbol für
Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt. Ich freue mich, dass Bad Krozingen nun an einem zentralen Ort in unserer Stadt ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung setzt.“


