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Nachrichten aus Bad Krozingen

16 und Wählen

Über 250 Erstwählerinnen und Erstwähler nahmen an der von der Stadt Bad Krozingen organisierten Podiumsdiskussion zu den Kommunalwahlen im Kurhaus teil.

Vertreter der für den Bad Krozinger Gemeinderat kandidierenden Parteien: CDU, SPD, KFB und Bündnos 90/Die Grünen standen bei der von Ulrich Leser moderierten Podiumsdiskussion rund 250 Schülern aus den Bad Krozinger weiterführenden Schulen Rede und Antwort.

Stadt Bad Krozingen

Durch die von der Landesregierung 2013 durchgeführte Gesetzesänderung des Kommunal-wahlrechts können nun bereits zum zweiten Mal Jugendliche im Alter ab 16 Jahren in Baden-Württemberg die Besetzung von Gemeinderäten, Kreistagen, und dem Amt des Bürgermeis-ters mitbestimmen. Auch bei den in diesem Jahr ebenfalls anstehenden Europawahlen wurde das Mindestwahlalter auf 16 Jahre abgesenkt. Anlass für die Stadtverwaltung, alle in diesem Jahr wahlberechtigten Erstwählerinnen und Erstwähler durch entsprechende Informationsveranstaltungen und Beteiligungsformate zu motivieren, auch tatsächlich ihr Wahlrecht auszüben. Höhepunkt war dabei am Donnerstag vergangene Woche die Podiumsdiskussion, zu der über 300 Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen in Bad Krozingen eingeladen wurden, um mit Vertreterinnen und Vertretern der für den Gemeinderat kandidierenden Par-teien ihre Themen zu diskutieren.

Rund 185 Schülerinnen und Schüler des Kreisgymnasium, 150 von der Max-Planck-Realschule sowie 25 von der Werkrealschule an der Landeck-Schule waren, gemeinsam mit den Lehrkräften, am 18.4. der Einladung der Stadt Bad Krozingen in das Kurhaus gefolgt. In Ein-zelgesprächen an verschiedenen Thementischen sowie bei der anschließenden Podiumsdis-kussion hatten die jugendlichen Erstwählerinnen und Erstwähler hier die Gelegenheit, mit Ver-treterinnen und Vertretern der Bad Krozinger Gemeinderatsfraktionen und den Kandidatinnen und Kandidaten für den neu zu wählenden Gemeinderat ins Gespräch zu kommen. Und sie hatten auch ein ganzes Bündel an Fragen mit dabei, die es für die Kandidierenden zu beantworten galt.

Darunter Themen wie Verbesserung des ÖPNV bei der Anbindung von Ortsteilen und benachbarten Gemeinden, eine auch auf die Jugend ausgerichtete Innenstadtgestaltung mit mehr Aufenthaltsflächen für junge Menschen, Sport- und Freizeitangebote für Jugendliche in der Stadt, Sicherheit und Sauberkeit, Klimaschutz und Umwelt, aber auch bezahlbarer Wohnraum sowie Möglichkeiten der Mitsprache.

Bürgermeister Volker Kieber, der die Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Veranstaltung begrüßte, zeigte sich erfreut über die große Teilnehmerzahl und erläuterte dabei gegenüber den Teilnehmenden noch einmal den Grundsatz von Demokratie, die von der aktiven Beteiligung aller lebt. Die Aufgabe der Politk sei es dabei, aus der Fülle der Meinungen die größt-mögliche Schnittmenge herauszufiltern, um damit das Bestmögliche für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, wie er betonte. Er bedankte sich auch für das große Engagement der Mitarbeitenden des städtischen Fachbereichs Generation & Integration und des JUZE, die un-ter dem Titel "16 und Wählen" nicht nur die Podiumsdiskussion, sondern noch weitere Veran-staltungen und Beteiligungsformate zur Demokratiebildung auf díe Beine gestellt hatten. Da-runter auch eine Podcastserie, in der Jugendliche noch bis zu den Wahlen Kommunalpolitiker sowie Bürgerinnen und Bürger zu verschiedenen Themen interviewen werden.

Text/Bild: Bad Krozingen

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